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Fortnite-Spieler zocken selbst am PC lieber mit Controller als mit der Maus

In Fortnite stören sich Maus-Nutzer derzeit an Controller-Spielern. Denn letztere sollen viel besser zielen können, was das Spiel unfair mache.

von Mathias Dietrich,
28.12.2019 13:03 Uhr

In Fortnite gibt es Streit zwischen Maus- und Controller-Nutzern. In Fortnite gibt es Streit zwischen Maus- und Controller-Nutzern.

Gerade im Jahr 2019 wurde Crossplay - also die Möglichkeit, dass PC- und Konsolen-Spieler zusammenzocken können - ein immer wichtigerer Aspekt für Videospiele. Ein großes Problem bleibt dabei jedoch die Steuerung: Mit einer Maus lässt sich im Regelfall besser zielen als mit einem Controller. Umso mehr überrascht der aktuelle Zustand von Fortnite: Viele PC-Spieler sollen hier der Effizienz wegen lieber zum Controller greifen.

Was ist das Problem? Die Debatte um das Duell zwischen Controller und Maus ist in Fortnite bereits etwas älter. So sollen Controller selbst ohne Aim-Assist einfach viel genauer sein. Das demonstrierte der Reddit-Nutzer Elijahyeur bereits im Juni 2019 mit einem Video, in dem er einen geringeren Waffenrückstoß mit einem Controller feststellte.

Normalerweise ist das Gegenteil der Fall und viele Spieler finden, dass man mit einer Maus viel besser zielen kann, als mit einem Controller. Bei manchen Titeln wie Rainbow Six: Siege gehen einige Spieler gar so weit, dass sie Nutzer von Maus-Lösungen für die Konsole wie dem von Sony lizensierten Hori Tac Pro als Cheater bezeichnen.

Fortnite-Streamer Ninja sieht einen Nerf kommen

Auch der bekannte Streamer Ninja schaltet sich in die Debatte ein und erklärt, wieso Controller-Spieler seiner Meinung nach in Fortnite besser sind. Er sieht den Aim-Assist in Kombination mit den Frameraten als Problem an. Während Fortnite auf Konsolen nur mit 60 Bilder pro Sekunde läuft, gibt es auf dem PC keine entsprechende Einschränkung. Das mache den Aim-Assist viel stärker.

Ninja erklärt weiter, dass derzeit viele Spieler auf Controller wechseln und das ein eindeutiges Anzeichen dafür ist, dass dieser zu gut sei. Deswegen erwartet er in den nächsten Monaten einen Nerf des Aim-Assist als Lösung für die aktuelle Problematik.

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