Fortnite - Teenager lässt sich selbst von einem Tornado nicht vom Spielen abhalten

In Fortnite rennen die Spieler vor dem virtuellen Sturm davon. In der echten Welt dagegen hatte ein US-amerikanischer Teenager keine Angst vor einem Wirbelsturm.

von Michael Herold,
17.04.2018 12:10 Uhr

Echte Tornados sind offenbar noch immer gefährlicher als die Stürme aus Fortnite.Echte Tornados sind offenbar noch immer gefährlicher als die Stürme aus Fortnite.

Am vergangenen Wochenende wütete im US-amerikanischen Bundesstaat North Carolina ein Tornado. Der Wirbelsturm sorgte für tausende zerstörte Häuser und Stromausfälle in ganzen Landstrichen. Ein Mann kam sogar ums Leben, als ein vom Sturm entwurzelter Baum auf sein Auto krachte.

Doch diese Tragödie hat nicht nur düstere Seiten, sondern auch eine kuriose: Ein Teenager namens Anton Williams ließ sich von dem Tornado weder beeindrucken, noch davon abhalten, weiter Fortnite zu spielen. Und das trotz Windböen, die mit bis zu 217 km/h um sein Haus herum tobten.

In einem Interview mit dem lokalen Nachrichtensender WXII 12 erklärte der junge US-Amerikaner wie er auf den Wirbelsturm reagiert hat:

"Ich saß zu Hause, habe Fortnite gespielt und plötzlich habe ich eine ganze Menge Lärm gehört. Als ich aus dem Fenster geschaut habe, sah ich Dächer, die direkt vor meinen Augen von Häusern gerissen wurden. Dann habe ich mich wieder hingesetzt, weil nur noch einige wenige Gegner in meinem Spiel übrig waren. Ich wollte die Partie beenden."

Als der Sturm noch schlimmer wurde und sogar Stromleitungen ausgerissen wurden, entschied sich Williams doch Fortnite Fortnite sein zu lassen. Er brachte seine Schwester und seinen Neffen ins Badezimmer, um dort Schutz zu suchen.

Auf die Frage hin, was währenddessen durch seinen Kopf gegangen ist, antwortete Anton Williams recht nüchtern:

"Um ehrlich zu sein, ich dachte nur an das Spiel. Aber ich habe auch gehofft, dass es allen um mich herum gut geht."

Anton, seine Schwester und sein Neffe blieben unverletzt. Ihr Haus hat aber Teile seiner Verkleidung verloren und wurde von einer Stromleitung durchbohrt.

Quelle: Kotaku


Kommentare(67)

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.

Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen oder schließen