Teure Extras
Das Gesparte wird nicht für Computerspiele und leichte Mädchen verjubelt, sondern in den Ausbau des Raumschiffs gesteckt. Über 50 Ausrüstungsteile aus Bereichen wie Kanonen, Raketen und Schutzschilde stehen zur Wahl. Vielleicht drücken Sie sich aber schon die Nase am Schaufenster des Raumschiff-Händlers platt, weil Sie auf ein besseres Grundmodell sparen? Die zwölf Basisschiffe in Freelancer unterteilen sich in die Klassen Frachter, leichter Jäger und schweres Kampfschiff. Digital Anvil hat außerdem eine zusätzliche Bomberklasse in Planung, bei der Sie zwischen den Geschütztürmen an Bord wechseln können.
Computer steuert, Spieler ballert
Beim Raumschiff-Upgrade sollten Sie auch ein paar Credits für die Navigations-Software ausgeben. Jeder der Raumer beherrscht sechs Manöver, die durch Anklicken eines Icons automatisch ausgeführt werden. Mit »Trail« etwa klemmt sich Ihr Pott ans Heck eines bestimmten Gegners. Sie müssen sich nicht um den Kurs kümmern, sondern nur darauf konzentrieren, beim Gegner bestimmte Schiffsteile wie Antrieb oder Bewaffnung lahm zu schießen. Dank Zoom-Funktion und sanften Thruster-Kurskorrekturen hat man wenig Probleme, die Beute im Visier zu behalten. Weitere konkrete Beispiele für Flugmanöver sind »Engine kill« (Triebwerke aus, Ihr Schiff geht auf Schleichfahrt) und »Afterburner« (Vollgas ohne Rücksicht auf die Tankanzeige).
Die Navigations-Programme lassen sich in drei Stufen upgraden, wodurch die jeweiligen Manöver schneller und präziser ausgeführt werden. Digital Anvil denkt aber auch an erprobte Piloten, die es angesichts solchen neumodischen Bedienungskomforts dezent schüttelt. Im alternativen Steuerungsmodus greifen Sie stattdessen selber zum Joystick, was den Schwierigkeitsgrad allerdings verschärft. (HL)
Die erweiterte Fassung des Artikels und zusätzliche Screenshots finden Sie in GameStar 7/2001.
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