Ich fühle mich, als wäre ich wieder ein zehnjähriges Kind, kurz vor Weihnachten. Warum? Resident Evil 9: Requiem wurde endlich enthüllt und damit auch mein erster Urlaub 2026. Und das feiere nicht nur ich, sondern auch Capcom, nämlich mit dem größten Resi-Sale seit ... eigentlich immer.
Alle Resident-Evil-Spiele sind massiv reduziert und das nicht irgendwo, sondern fast überall. Zumindest im digitalen Format. Und das ist der perfekte Moment, um euch mein liebstes Koop-Spiel vorzustellen, das ihr ab sofort für gerade mal 5 Euro abstauben könnt. Lediglich auf der Nintendo Switch kostet es das Doppelte, hier gibt es dafür eine kostenlose Demo-Version.
Auf Steam endet die Aktion am 19. Juni 2025, in einigen der anderen Stores habt ihr etwas länger Zeit.
Für die Seele und nicht fürs Hirn
Darum geht's: Chris Redfield, Agent der Anti-Terror-Organisation BSAA, untersucht zusammen mit der Agentin Sheva Alomar in Afrika das Auftauchen eines biologischen Kampfstoffes. Dieser verwandelt normale Menschen in aggressive Zombies. Dabei stoßen sie auf Verbindungen mit den Vorfällen in Racoon City, die Chris einst beinahe das Leben gekostet haben.
Popcorn-Kino zum Spielen: Müsste ich die gesamte Geschichte von Resi 5 zusammenfassen, inklusive aller Details, bräuchte ich vermutlich zwei Bierdeckel und ein halbes Blatt Klopapier. Und das ist auch völlig in Ordnung. Denn so schlecht es als Resident Evil und Story-Spiel auch sein mag, umso fantastischer ist es als stumpfer Koop-Shooter. Das Motto lautet Hirn aus und Schultertaste an
.
Ihr habt die Wahl zwischen zahlreichen Waffen, um eine vielfältige Palette mutierter Gegner in die ewigen Jagdgründe zu befördern. Besonders die imposanten Boss-Gegner werden euch noch lange danach im Gedächtnis bleiben. Dabei sammelt ihr fleißig Munition, Kräuter und Geld. Mit letzterem könnt ihr in bester Shooter-Manier durch Upgrades euer Waffenarsenal aufpolieren.
Wer nach einer Runde noch nicht genug hat, kann durch weitere Durchläufe besondere Waffen und Ausrüstungsgegenstände freischalten oder die in der Gold-Edition enthaltenen Erweiterungen und Arcade-Modi spielen.
Wichtige Kritikpunkte: Neben der mangelnden Geschichte muss dringend die altbackene Steuerung erwähnt werden. Außerdem könnt ihr nicht gleichzeitig laufen und schießen. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit hat das bei mir zwar kein Problem mehr dargestellt – ich kenne jedoch Leute, die es bis zum Ende sehr gestört hat.
Und dann ist da noch die Rassismus-Debatte, in der Capcom eine kolonial geprägte und stereotype Falschdarstellung Afrikas vorgeworfen wird. Eine Übersicht mit allen diskutierten Inhalten findet ihr im Resident-Evil-Wiki.
Im besten Sinne simpel: Das war im Großen und Ganzen alles, was ihr wissen müsst, und das ist auch gut so. Mehr ist nicht immer besser und so kann ich mit Sicherheit sagen: Resident Evil 5 macht von Anfang bis Ende einfach nur Spaß. Aber wie bekommt ihr jetzt Leute dazu, es mit euch zu spielen?
Kann ich das Solo spielen?
Das Solo-Problem: In Resi 5 seid ihr mehr oder weniger auf einen Koop-Partner angewiesen. Zwar kann der Shooter auch allein gespielt werden, doch die KI-Begleitung ist so strunzdumm, dass mein Puls im Solo-Modus sicherlich regelmäßig vierstellige Zahlen erreicht hat. Zu häufig hatte ich das Gefühl, eher von Sheva sabotiert zu werden, als Unterstützung zu erfahren. Spaß hatte ich trotzdem, empfehlen würde ich es aber nicht.
Jeder Koop-Fan dürfte das Problem kennen: Es lässt sich einfach kein Partner finden, egal, wie sehr man schwört, dass es sich dieses Mal wirklich um ein spaßiges Spiel handelt.
Da kommen saftige Sales wie gerufen. Schließlich dürfte es deutlich leichter sein, eure Freunde zu überzeugen, wenn das Spiel gerade mal so viel kostet wie ein halber Döner. Alternativ unterstützt Resident Evil 5 auch Couch-Koop und dann braucht ihr ohnehin nur eine Kopie.
Ich besitze Resident Evil 5 tatsächlich insgesamt sechsmal, gekauft habe ich es sogar noch häufiger. Doch bevor ich jetzt beschuldigt werde, nicht zu wissen, was ich mit meinem Geld mache: Für jeden Kauf habe ich eine gute Begründung und insgesamt wurden keine 40 Euro ausgegeben. Weitere Infos dazu findet ihr (vielleicht) in den Kommentaren.
Viel interessantere Dinge gibt es stattdessen in der Box oben. Dort erfahrt ihr etwa meine Meinung zum Resident-Evil-9-Reveal.

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