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Der Game Pass ist für Microsoft offiziell ein finanzielles Desaster

77 Millionen Abonnenten hat Microsoft 2026 offenbar für den Game Pass angestrebt. Der steht aktuell aber grob bei der Hälfte und bleibt so weit hinter den Erwartungen zurück.

Der Game Pass soll aktuell weit hinter den Erwartungen von Microsoft zurückbleiben. Das wurde im Rahmen der Entlassungswelle bekanntgegeben. Der Game Pass soll aktuell weit hinter den Erwartungen von Microsoft zurückbleiben. Das wurde im Rahmen der Entlassungswelle bekanntgegeben.

Die aktuellen Entlassungen bei Microsoft und Xbox (dazu mehr in der Link-Box unten) verheißen bereits nichts Gutes, nun gibt es aber auch Neuigkeiten zum Game Pass. Der soll nämlich auch ein Faktor dabei gewesen sein. In ihrer schriftlichen Klarstellung zu den Entlassungen führt Xbox CEO Asha Sharma genauer aus, dass der Game Pass massiv hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist. (via Polygon)

Demnach soll der Game Pass aktuell bei rund 30 Millionen Abonnenten stehen. Eine an sich beeindruckende Zahl, allerdings nicht, wenn man die angepeilten 77 Millionen Nutzer berücksichtigt, die Microsoft bis Juli 2026 erreichen wollte. Dementsprechend scheint sich der Game Pass als großes Gaming-Abo nicht so sehr für das Unternehmen gelohnt zu haben, wie erhofft.

Zu hohe Ausgaben und Erwartungen?

Dieses Ziel stammt aus internen Dokumenten, die während des Verfahrens zur Übernahme von Activision Blizzard öffentlich wurden. Die oben angegebenen 30 Millionen Nutzer kommen allerdings nicht direkt von Microsoft, sondern aus einem Bericht des Wall Street Journal unter Berufung auf eine Quelle. Offiziell bestätigt ist die Zahl also nicht, allerdings passt es zu Sharmas Statement, dass der Game Pass nicht so gewachsen ist, wie erhofft.

Selbstständig meldete Xbox die Abozahlen zum letzten Mal im Februar 2024, wo sie bei etwa 34 Millionen lagen. Allerdings soll der Game Pass laut Xbox Chief Strategy Officer Matthew Ball Millionen an Usern verloren haben, als die Preise im Oktober 2025 erhöht wurden. Haben sich die Nutzerzahlen seitdem immer noch nicht ganz erholt, erscheinen 30 Millionen Abonnenten also nicht abwegig.

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30 Millionen sind immer noch eine gewaltige Nutzerzahl und passen in der Größenordnung zu anderen, vergleichbaren Diensten wie PlayStation Plus (50 Millionen) oder Nintendo Switch Online (34 Millionen).

Die absolute Zahl ist hier also wahrscheinlich nicht das Problem, sondern vielmehr, wie sie im Vergleich zu den Erwartungen im Unternehmen abschneidet. Nach hohen Investitionen in Spiele und Studios wie Bethesda oder Blizzard, um den Service attraktiver zu machen, hat man sich hier vermutlich deshalb deutlich mehr erhofft.

Kommt eine neue Game-Pass-Strategie?

Auch abseits davon hat Microsoft viel in den Game Pass investiert, um etwa eigene Spiele direkt zum Launch dort verfügbar zu machen oder um Lizenzen für Third-Party-Spiele einzukaufen. Dadurch geht den Studios zum Release auch ein gewisser Prozentsatz an (potenziellen) Kaufeinnahmen durch die Lappen.

Woher die Fehleinschätzung kommt, ist nicht ganz klar. Entweder hat Xbox zu hoch gepokert oder der Markt hat sich anders entwickelt, als erwartet. Auch die Preiserhöhung könnte einen weitreichenderen negativen Effekt auf das Wachstum des Game Pass gehabt haben - obwohl der Preis später wieder nach unten korrigiert wurde.

Tot ist das Abo deshalb noch lange nicht, allerdings arbeitet Microsoft gerade wahrscheinlich intern daran, die Strategie rund um den Service zu überdenken und an die aktuellen Bedingungen anzupassen.

Wie steht ihr zum Game Pass und Abos im Allgemeinen? Nutzt ihr den Service oder kauft ihr eure Spiele lieber weiterhin? Schreibt es uns in die Kommentare!


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