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Seite 2: Gamescom 2016 - Die besten Spiele der Messe

Dawn of War 3

Maurice Weber (@Froody42): Ein erhebender Moment: Nach all den Jahren des Wartens, Hoffens und Bangens schlug auf der Gamescom endlich wieder die Stunde der Blood Ravens. Es gab eine komplette Kampagnenmission von Dawn of War 3 zu spielen. Und ich war sofort wieder Feuer und Flamme! Die Schlachten sind fast dreimal so groß wie im zweiten Teil, brachial inszeniert und spielen sich richtig klasse. Ich pflüge mit dem riesigen Imperial Knight durch die ketzerischen Eldar-Horden, zerpflücke ihre Reihen mit Raketensalven und aus dem Orbit schmettern Verstärkungs-Kapseln und verheerende Laserschläge aufs Schlachtfeld - das ist der Stoff, aus dem spektakuläre Echtzeitstrategie gemacht ist!

Der neue Grafikstil musste nach der Ankündigung des Spiels so einiges an Kritik einstecken, ich fand ihm beim Spielen aber keineswegs zu comichaft. In Aktion zaubert er herrlich stimmungsvolle Schlachten auf den Bildschirm. Und wenn mein Riesenmech mit seinen Gatling-Kanonen ganze Armeen in blutige Fetzen verwandelt, ist auch für mehr als genug martalische Warhammer-Stimmung gesorgt. Vermisst habe ich nur die grandiosen Sync-Kills aus den Vorgängern. Die wurden gestrichen, weil die aufwendigen Tötungsanimationen dem Spieler derweil die Kontrolle über seine Einheiten entreißen. Irgendwo verständlich, aber doch schade und für mich nie ein Problem der Serie.

Und ein paar weitere Fragezeichen bleiben ebenfalls noch: Auch wenn der dritte Teil viele Tugenden des ersten Dawn of War wieder aufleben lässt, schöpft er für meinen Geschmack noch nicht ganz aus dem Vollen. Gerade Forschung und Einheitenupgrades fühlen sich etwas zu stark zusammengestrichen an, nur noch die Space Marines und Land Speeder können etwa mit zusätzlicher Ausrüstung wie Plasmawaffen verbessert werden. Die Entwickler wollen, dass reguläre Einheiten eher einzelne, sehr klare Rollen auf dem Schlachtfeld erfüllen, während die Eliteeinheiten mit vielfältigen Fähigkeiten glänzen und dem Spieler damit auch mehr Aufmerksamkeit abverlangen.

Was auch sinnvoll ist und funktioniert, aber für mich war beim Spielen doch noch etwas Komplexitätsspielraum nach oben. Allerdings will Relic auch noch mit weiteren Aufwertungen experimentieren, die neue Kampftricks freischalten. In meiner Version konnte man zum Beispiel Minenpakete für die Scouts erforschen. Davon gerne mehr! Trotzdem hatte ich aber bereits jetzt enorm viel Spaß und kann es kaum erwarten, mich das nächste Mal in die Schlacht zu stürzen.

Dawn of War 3 - Gameplay-News vom Entwickler 20:23 Dawn of War 3 - Gameplay-News vom Entwickler

Die Retro-Area!

Dimitry Halley (@dimi_halley): Eigentlich müsste ich mir als Spieleredakteur wahrscheinlich irgendein neues Spiel rauspicken, aber am meisten Spaß hatte ich in der grandiosen Retro-Halle. Keine acht Stunden anstehen für Battlefield 1, stattdessen mit richtig coolen Leuten ein paar gepflegte Runden Street Fighter 2 - mir persönlich ging da das Herz auf.

Es gab Vitrinen voll mit alten Konsolen, Klassikern, Controllern, besonders beeindruckt hat mich beispielsweise die riesige Turrican-Sammlung mit allen möglichen Portierungen.

Die Kollegin Ann-Kathrin entdeckte hingegen ihr Lieblingsspiel aus der Kindheit (Jazz Jackrabbit) und wollte gar nicht mehr aufstehen. Ich habe währenddessen meine Zeit im Multiplayer von Daytona USA verbracht, denn Arcade-Automaten gab's ebenfalls.

Die besten C64-Spiele der gamescom

Und das Highlight im Highlight: Auf der Messe wurden auch diverse Neuentwicklungen für C64 und Co. vorgestellt, also echte neue Spiele, die von Liebhabern aktuell für die verstaubte Hardware entwickelt werden. Ich find's klasse, das all diese Meilensteine der Spielegeschichte in ihrer eigenen Subkultur mit so viel Enthusiasmus am Leben gehalten werden.

Dimi in der Retro-Area Dimitry lässt in der Retro-Area der gamescom die alten Zeiten wieder aufleben.

Kindheitserinnerungen Ann-Kathrin entdeckt ihren Lieblings-Klassiker Jazz Jackrabbit.

Street Fighter! Ein Klassiker, der in keiner Retro Area fehlen darf.

Eine Vitrine voller Nostalgie Der Traum eines jeden Retro-Nerds: Eine ganze Vitrinenladung guter alter Spiele.

Die VR-Demo zu Resident Evil 7

Elena Schulz (@Ellie_Libelle): »Aaaaaaaaaaah!«, hätte eigentlich in meinem Meinungskasten zur VR-Demo zu Resident Evil 7 stehen müssen, die ich gemeinsam mit Kollege Dimi ausprobieren konnte. Wer es noch nicht mitbekommen hat: Ja, ich habe geschrien und nein, ich bereue es nicht. Denn die kurze Demo zeigt eindrucksvoll, wie genial Horror in Kombination mit VR sein kann.

Deshalb ist sie mein persönliches Highlight der Messe. Schon seit den ersten Oculus-Devkits, verfolge ich die Entwicklung von VR gespannt und ringe mit mir selbst, wann ich endlich zugreifen soll - eigentlich will ich klug sein und warten, bis die Technik richtig ausgereift ist und es eine größere Auswahl an Spielen gibt, aber Resi 7 hat meinem vernünftigen Ich noch einmal einen ordentlichen Dämpfer verpasst: Das ganze Spiel in der virtuellen Realität zu erleben, wäre mir das definitiv wert, vermutlich auch inklusive Herzinfarkt.

Der größte Horror der Messe: Gamescom-Preview zu Resident Evil 7

Und das, obwohl ich in der Demo eigentlich nur auf einen Stuhl gefesselt sitze und mich nicht einmal bewegen kann. Oder gerade deshalb? Als eine Zombiefrau den Raum betritt, mich mit einem Messer bedroht und ihre blutigen Hände über meine Augen legt, läuft es mir jedenfalls eiskalt den Rücken herunter, panische drehe ich meinen Kopf, versuche zurückzuweichen, aber es gibt kein Entkommen. Selbst jetzt denke ich noch schaudernd an den Moment zurück. So intensiv habe ich wahrscheinlich noch kein Spiel erlebt.

Resident Evil 7: Biohazard - Das nächste große Ding 18:25 Resident Evil 7: Biohazard - Das nächste große Ding

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