Wer mich kennt, der weiß, dass ich ein großer Freund kompakter Rechner im Mini-ITX- und Micro-ATX-Format bin. Ich habe viel Freude daran, solche besonders kleine Rechner zu bauen und zu nutzen. Das spart nicht nur Platz auf dem Schreibtisch, sondern es kann auch sehr schick aussehen.
Allerdings bin ich in den letzten Jahren privat kaum noch dazu gekommen, mich damit zu beschäftigen. Daher nutze ich immer noch das Fractal Design Node 202 aus dem Jahr 2015. Wie das in der Praxis aussieht, habe ich euch in unserem Forum bereits gezeigt.
Es ist also Zeit für eine Ablösung. Ein neues Gehäuse von Corsair, das ich mir auf der gamescom anschauen konnte, hat es mir dabei besonders angetan. Doch gleichzeitig wünschte ich, es nie gesehen zu haben, weil es einen großen Haken dabei gibt.
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PC-Schnellbau-Meister: Wie Nils euren Gaming-Rechner baute und dabei Leib und Leben riskierte
Nur als Komplett-PC, nicht als einzelnes Gehäuse
Das Gehäuse, um das es hier geht und das ihr gleich noch auf Bildern seht (hier geht es direkt dorthin), wird von Corsair nur als Komplett-PC verkauft. Das müsste nicht zwingend ein Problem sein, doch aufgrund des Preises wird es das in meinem Fall.
Der Corsair One i600 kostet 4.499 Euro.
Versteht mich nicht falsch, grundsätzlich ist das eine Summe, die man heutzutage meiner Meinung nach durchaus guten Gewissens in einen PC investieren kann. Allerdings nur unter Voraussetzung, dass man die entsprechende Leistung auch braucht.
Ein schneller und schicker High-End-PC
Für mich gilt das nicht, weil ich nur noch selten zocke. Wenn, dann sind es außerdem eher Titel, die keine große Hardware-Leistung brauchen, wie League of Legends, The Last Spell oder The Bazaar.
Dafür ist der nicht individuell konfigurierbare Corsair One i600 mit den folgenden Hauptkomponenten klar überdimensioniert:
- Nvidia Geforce RTX 5080
- Intel Core i9 285K
- 64,0 GByte DDR5 RAM
Eine Schande für mich, denn ich mag den Look des Gehäuses sehr. Gleiches gilt für den vergleichbaren und bereits etwas älteren Corsair One i500 für 2.600 Euro, der für meine Ansprüche aber immer noch überdimensioniert ist mit Blick auf die Leistung.
So sieht der Corsair One i600 aus
Auf Wunsch steht wie oben zu sehen auch eine Version zur Wahl, die dem seit gewisser Zeit beliebten Holz-Trend folgt.
Dabei bietet das Gehäuse Platz für zwei 240-mm-Flüssigkeitskühler und auf der gamescom konnte ich trotz extrem flotter Hardware unter Spielelast kaum Lüftergeräusche hören (auch wenn es vor Ort zugegebenermaßen alles andere als leise war).
Ich könnte mir den PC zwar holen und die darin enthaltenen Komponenten weiterverkaufen, wenn der Aufbau es vernünftig zulässt. Stattdessen werde ich aber wohl eher weiter nach einem schicken, eher schlichten und möglichst kleinen Mini-ITX- oder Micro-ATX-Gehäuse Ausschau halten.
Wenn ihr Tipps dafür an der Hand habt, gerne in den Kommentaren her damit – ich freue mich über jede Inspiration von euch!

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