Seite 2: Geometry Wars 3: Dimension im Test - Eck mich fett

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Sterne für Skills

Geometry Wars 3 lockt nicht nur mit der Aussicht auf Online-Highscorelisten, sondern macht Spieler mit entsprechender Neigung auch noch durch ein Sternesystem fuchsig. Wie in Mobile-Spielen bewertet das Spiel im neuen Abenteuermodus unsere Leistungen mit bis zu drei Sternen pro gemeistertem Level.

Die neuen 3D-Levels drehen sich unter unserem Schiff – was dabei auf der anderen Seite des Objekts vor sich geht, sehen wir nicht. Die neuen 3D-Levels drehen sich unter unserem Schiff – was dabei auf der anderen Seite des Objekts vor sich geht, sehen wir nicht.

Spätere Abschnitte (insgesamt gibt es 50 Levels und sogar Bossgegner) werden nur freigeschaltet, wenn wir eine vorgegebene Gesamtzahl von Sternen erreicht haben. Das bedeutet, wir müssen immer wieder in die bereits abgehakten Arenen zurückkehren, um uns mit zusammengebissenen Zähnen durchzuballern und zu verbessern.

Und ist es dann endlich geschafft, wird nicht nur ein neues Level freigegeben, sondern wir haben wirklich etwas erreicht. Vor allem im späteren Spielverlauf können wir wahrhaft stolz sein, wenn sich ein neuer Abschnitt öffnet - allerdings paart sich dieser Stolz sehr oft auch mit ganz schön viel Frust, denn wenn wir ein Level unter Blut Schweiß und Tränen gerade so schaffen und dafür einen Stern erhalten, wie sollen wir dann jemals drei schaffen?

Spiele können so grausam sein! Geometry Wars 3 ist bei aller Grausamkeit allerdings immer fair. Tode haben immer wir zu verantworten, beziehungsweise unsere langsamen Reflexe. Und umso schöner ist es, wenn wir im Anschluss an unsere gescheiterten Versuche sehen, dass wir jede Menge Devisen verdient haben. Damit können wir unser Waffensystem und die angekoppelte Drohne aufrüsten.

Das Spiel nimmt Form an

Auch abseits des Abenteuermodus gibt es genügend Herausforderungen. So können wir im klassischen Spiel unser Glück im Punktekampf gegen die Uhr oder mit begrenzter Lebenszahl versuchen. Oder wie wäre es mit dem Pazifistenmodus, in dem Schießen unmöglich ist? Hier locken wir die auf uns losstürmenden Gegnerhorden in Fallen, um sie im Schwarm explodieren zu lassen. Gar nicht so einfach!

Die Bossgegner wehren sich nach Leibeskräften gegen ihre Zerstörung und feuern gerne mal Raketensalven und andere Delikatessen ab. Die Bossgegner wehren sich nach Leibeskräften gegen ihre Zerstörung und feuern gerne mal Raketensalven und andere Delikatessen ab.

Ein anderer Modus kombiniert waffenloses und bewaffnetes Spiel miteinander, indem wir nur in abgegrenzten Zonen ballern können, die sich aber auflösen, sobald wir sie betreten. Ebenfalls eine Herausforderung, die ehrgeizige Zeitgenossen lange vor den Bildschirm fesseln kann.

Den Untertitel Dimensions trägt Geometry Wars 3 übrigens nicht ohne Grund, denn eine Neuerung des Spiels besteht darin, den Spieler über dreidimensionale Levelgebilde ballern zu lassen. So kämpfen wir diesmal nicht nur auf flachen Rechtecken, sondern auch auf Kugeln, Pillen oder anderen Körpern um die Höchstpunktzahl.

Dass das nicht ganz übersichtlich ist, sollte klar sein, da ein Teil des Levels und die darauf herumwuselnden Feinde ständig außerhalb unseres Blickfeldes sind. Entsprechend zählen wir die dreidimensionalen Stages auch zu den schwächeren Elementen des Spiels.

Zwischen Lust und Frust

Gegen gesammelte Devisen können wir unser Waffensystem aufrüsten, indem wir andere Drohnen und Spezialfähigkeiten kaufen. Gegen gesammelte Devisen können wir unser Waffensystem aufrüsten, indem wir andere Drohnen und Spezialfähigkeiten kaufen.

Wie im Vorgänger Geometry Wars: Retro Evolved 2 gibt's auch einen Multiplayer-Modus: Lokal dürfen bis zu vier Spieler um Punkte ballern, während online zwei Teams von jeweils bis zu vier Mitstreitern um Flaggen und das Privileg, einen Boss erledigt zu haben, kämpfen. Der Multiplayer ist zwar spaßig, kann aber ziemlich unübersichtlich werden - gerade wenn acht Spieler gegeneinander antreten.

Geometry Wars 3: Dimensions ist zum Großteil motivierende Highscore- und Sternejagd, kann aber vor allem für solche Spieler, die sich mit dem Genre der Twinstick-Shooter nicht so gut auskennen, auch frustig werden. Vor allem, wenn man mit Maus und Tastatur spielt: Mit etwas Übung klappt das zwar relativ gut, doch nicht umsonst spricht man von »Twinstick«.

Wir empfehlen unbedingt ein gutes Gamepad, damit die Spielerfahrung schön flutscht und nicht zum großen Krampf wird. Übrigens auch eine gute Gelegenheit, die steinalte Verwandtschaft, die mit solch simpel gestrickten Reaktionstests aufgewachsen ist, mal wieder für ein gemeinsames Spiel vor den Monitor oder den Fernseher zu locken.

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