Einpersonenhaushalte mit tagsüber beruflich tätigen Personen dürften in der sonnenstarken Mittagszeit kaum Stromverbrauch haben, der abgepuffert werden kann. Hier reichen oft schon Balkonsolaranlagen mit 200-400 Watt Modulleistung - das lässt sich sogar ohne Balkon realisieren, mitunter funktionieren auch kreative Lösungen:
Am besten ist es daher, vor der Anschaffung zu überlegen, wie viel Strom benötigt wird - und wann er benötigt wird. Abends oder in der Nacht? Dann kann sich die Anschaffung eines Akkus lohnen. Tagsüber? Messt euren Stromverbrauch und dimensioniert die Anlage entsprechend. 800 Watt Einspeiseleistung reicht meistens für alles abseits von Waschmaschine oder Herd aus.
Die Solarmodule können gerne, wenn der Platz vorhanden ist, überdimensioniert werden. Achtet für die Privilegierung gegenüber dem Vermieter und weniger Anmeldebürokratie auf den Grenzwert der 960 Watt Peakleistung.
Ist das für euch nicht relevant, ist für Mehrpersonenhaushalte eine Bestückung mit bis zu 2.000 Watt aber schon sehr angenehm. Schließlich scheint die Sonne nicht immer mit voller Kraft und an bewölkten Tagen kommt nur ein Bruchteil der Energie an.
Eine Einspeisevergütung werdet ihr höchstwahrscheinlich für Kleinst-Solaranlagen nicht bekommen - und wenn, sind die knapp 7 Cent pro Kilowattstunde auch zu vernachlässigen.
Eigenverbrauch schlägt Vergütung: Mit Akkuspeichern lässt sich dieser stark erhöhen und so mehr teurer Strom selbst nutzen. Je größer der Speicher, desto mehr Modulleistung ist sinnvoll, um ihn auch an meteorologisch kniffligen Tagen gefüllt zu bekommen.
Ein Smart Meter light halten wir aber ungeachtet dessen für eine sinnvolle Investition. Scheut ihr den Elektriker beziehungsweise dessen Wunsch nach Bezahlung: Es gibt auch optische Messgeräte, die auf einen modernen Stromzähler gesetzt werden können, ganz ohne Fachpersonal. Praktischer Nebeneffekt: Den Stromverbrauch im Blick zu haben, lehrt viel über den eigenen Verbrauch und regt zum Sparen an.
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.
Dein Kommentar wurde nicht gespeichert. Dies kann folgende Ursachen haben:
1. Der Kommentar ist länger als 4000 Zeichen.
2. Du hast versucht, einen Kommentar innerhalb der 10-Sekunden-Schreibsperre zu senden.
3. Dein Kommentar wurde als Spam identifiziert. Bitte beachte unsere Richtlinien zum Erstellen von Kommentaren.
4. Du verfügst nicht über die nötigen Schreibrechte bzw. wurdest gebannt.
Bei Fragen oder Problemen nutze bitte das Kontakt-Formular.
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.
Nur angemeldete Plus-Mitglieder können Plus-Inhalte kommentieren und bewerten.