Ghost in the Shell: Look des Cyberpunk-Anime von Netflix stößt bei Fans auf große Kritik

Am Donnerstag erscheint auf Netflix mit Ghost in the Shell: SAC_2045 eine weitere Umsetzung der extrem beliebten Manga-Vorlage. Den Fans gefällt der neue Look aber überhaupt nicht.

von Dennis Zirkler,
21.04.2020 14:40 Uhr

Major Makoto Kusanagi spielt auch in Ghost in the Shell: SAC_2045 wieder die Hauptrolle. Major Makoto Kusanagi spielt auch in Ghost in the Shell: SAC_2045 wieder die Hauptrolle.

Netflix hat einen neuen Trailer zur bald erscheinenden Anime-Serie Ghost in the Shell: SAC_2045 veröffentlicht. Die Serie basiert auf dem Manga Ghost in the Shell von Masune Shirow, der vielen spätestens durch die eher mittelmäßige Hollywood-Verfilmung mit Scarlett Johannson in der Hauptrolle ein Begriff sein dürfte.

Darum geht's im neuen Ghost in the Shell

So richtig viel ist noch nicht über den Inhalt der Serie bekannt: Die Cyborg-Dame Major Motoko Kusanagi wird - wie im Anime-Film von 1995 und der Verfilmung von 2017 - wieder die Hauptfigur sein. Auch altbekannte Nebenfiguren wie Batou und Togusa spielen wieder eine wichtige Rolle.

Gemeinsam müssen die Protagonisten, die zu der verbrechensbekämpfenden Organisation Section 9 gehören, in der nahen Zukunft eine neue Welle der Cyberkriminalität stoppen, da einige Fieslinge ihren Verstand mit »Cybergehirnen« augmentieren.

Bereits vor dem Start der ersten Staffel wurde eine zweite Staffel bestätigt. Beide sollen jeweils 12 Episoden mit einer Laufzeit von je rund 20 Minuten umfassen. Den neuen Trailer - der bislang ausschließlich auf Japanisch verfügbar ist - seht ihr im YouTube-Video:

Fans sind von Animationsqualität enttäuscht

Obwohl die neue Serie bei dem Anime-Studio Production I.G. entsteht, welches schon für den hochgelobten Film von 1995 und weitere beliebte Anime wie »Attack on Titan« verantwortlich war, fallen die ersten Fan-Reaktionen extrem negativ aus.

Der Grund dafür dürfte sein, dass man bei der neuen Serie auf das kostengünstige 3D-CG-Animationsverfahren setzt. So schreibt Rhietral in den YouTube-Kommentaren:

"Die Charaktermodelle sehen langweilig aus. Die Texturen auf allem sind besonders schlecht. Wenn sie eintaucht und bei 0:42 einen Flip macht, sieht es steif, unnatürlich und leblos aus. Ich habe Fananimationen gesehen, die flüssiger sind als diese Sequenz. Deshalb sind die Leute so verärgert."

Auch 4Clubs ist sichtlich enttäuscht:

"Ich weiß nicht, was schief gelaufen ist, aber das ist nur peinlich. Und das Traurige ist, dass wirklich talentierte Leute daran arbeiten."

Ab Donnerstag, dem 23. April 2020, könnt ihr euch auf Netflix jedenfalls selbst überzeugen, ob Ghost in the Shell: SAC_2045 etwas taugt oder eine ebenso große Enttäuschung wie der Shooter Ghost in the Shell: First Assault Online wird.

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