Seite 2: Ghostbusters: The Video Game im Test - Gelungene Umsetzung mit viel Film-Flair

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Kreuzt die Strahlen!

Dass man als Geisterjäger nur in absoluten Ausnahmesituationen die Protonenstrahlen kreuzen darf, wissen Sie vielleicht. Ghostbusters: The Video Game nimmt es da allerdings nicht so genau, was gut ist.

Von einem New Yorker Wolkenkratzer baumelnd nehmen wir es alleine mit dem riesigen Marshmallow-Mann auf. Von einem New Yorker Wolkenkratzer baumelnd nehmen wir es alleine mit dem riesigen Marshmallow-Mann auf.

Denn müssten Sie in den teils sehr unübersichtlichen, grafisch immerhin recht pompösen Gefechten auch noch darauf achten, würde niemals ein Geist in der Falle landen. Dass so manches Gruselding letztlich doch gefangen wird, liegt nicht zuletzt an Ihren Begleitern. Die Herren Doktoren werden verlässlich von der KI gesteuert, kämpfen effektiv mit und heben Sie auch wieder auf die Füße, wenn Ihnen ein Gespenst zu sehr zugesetzt hat.

Letztere machen das im Regelfall auf nur eine Art: per Frontalangriff. Dann reicht es, einfach den Protonenstrahl massiv einzusetzen. Das ist auf Dauer allerdings nicht sonderlich spannend. Lediglich die Bossgegner erfordern etwas mehr Geschick, denn nicht selten muss zunächst eine Abwehrzauberei zerstört werden, bevor man sich dem eigentlichen Feind (etwa der riesigen Erscheinung eines ehemaligen Mörders) widmen kann. Ihre Begleiter haben in solchen Situationen allerdings immer den entscheidenden Tipp parat.

Bekanntes Terrain

In der Zentrale der Geisterjäger steht das Gemälde von Vigo, dem Bösewicht des zweiten Films. In der Zentrale der Geisterjäger steht das Gemälde von Vigo, dem Bösewicht des zweiten Films.

Das Leveldesign von Ghostbusters: The Video Game ist linear. Zunächst geht’s durch das aus dem ersten Film bekannte Sedgewick-Hotel, wo der grüne Slimer und der Geist eines Seefahrers für Tumult sorgen, danach auf die Straßen New Yorks, um den Marshmallow-Mann zu stellen. Später stehen noch eine Bibliothek, ein Museum, ein Friedhof und die recht abgefahrene Geisterwelt auf dem Programm.

Wer in den Arealen die Augen offen hält, entdeckt den einen oder anderen Extra-Raum. Den sollten Sie dann mit dem PKE-Meter (Ihrem Aufspürgerät für psychokinetische Energie) genau untersuchen, im Zweifelsfall wartet dort nämlich ein unheiliges Artefakt auf seine Entdeckung. Mit dem PKE-Meter lassen sich auch hübsche Aufnahmen der Geister machen. Die Spukgestalten landen dann in einer Datenbank, wo alles Wissenswerte festgehalten wird. Das dürfte zwar nur die wahren Fans der Ghostbusters interessieren, aber für die ist der Titel ja auch hauptsächlich gemacht.

Installation und Aktivierung

Zum Test lag uns die (mehrsprachige) US-Version vor. Diese lässt sich nur im Standard-Zielverzeichnis vollständig installieren. Ob sich das mit der hiesigen Ausgabe auch so verhält, lesen Sie bei Erscheinen des Spiels am 5. November auf unserer Website. Außerdem muss Ghostbusters: The Video Game vor dem ersten Start übers Internet aktiviert werden, was nur dreimal funktioniert. Wenn Sie das Programm deinstallieren, erhalten Sie eine Aktivierung zurück.

Kein Koop-Modus

Wer sich darauf gefreut hat, zusammen mit seinen Freunden die Geister von New York auszurotten, schaut zumindest in der PC-Version in die Röhre. Während man den Titel auf der Xbox 360 oder der Playstation 3 in einem spaßigen Koop-Modus erleben kann, fehlt dieser in der PC-Variante.

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