Google Photos: So einfach, aber umständlich findet ihr raus, wie oft eure Bilder und Videos aufgerufen wurden

Viele Menschen fotografieren und teilen ihr gesamtes Leben. Doch wie erfahrt ihr, wie häufig eure geteilten Fotos und Videos angeschaut wurden? Eine Anleitung.

Wer Übersicht benötigt, sollte Google Takeout kennenlernen. (deagreez; mimadeoAdobe Stock; Kevin IaneselliUnsplash; Google) Wer Übersicht benötigt, sollte Google Takeout kennenlernen. (deagreez; mimadeo/Adobe Stock; Kevin Ianeselli/Unsplash; Google)

Wer ein Android-Handy in der Hosentasche stecken hat, der nutzt mit hoher Wahrscheinlichkeit auch die Anwendung Google Photos.

Die App ist nicht nur nützlich, sondern kann bei entsprechend großen Foto-Archiven leicht unübersichtlich werden. Hier ein Bild vom Kindergeburtstag mit der Verwandtschaft geteilt, dort den Schnappschuss vom Wochenendtrip am Gipfelkreuz des Pitz Palü, und manch einer wundert sich irgendwann: »Wie oft wurden meine geteilten Videos und Bilder eigentlich angeschaut?«

Die Frage lässt sich mit Google Photos tatsächlich beantworten. Um allerdings Einsicht in eure Foto-Statistik zu bekommen, müsst ihr ein wenig umständliches Rumgeklicke in Kauf nehmen. Schwierig ist es nicht, nur unpraktisch.

Seid ihr bereit, eine Handvoll Minuten zu investieren, erhaltet ihr jedoch zügig einen schlanken Einblick in eure persönliche Foto- und Video-Statistik, wie wir von GoogleWatchBlog wissen.

Wie erfahrt ihr, wie oft eure Bilder & Videos geklickt wurden?

Schritt 1: Öffnet »Google Takeout«. Dieser Teil von Google nennt sich auch »Download Your Data« und gestattet es euch, eure von Google erhobenen Daten herunterzuladen. Jetzt solltet ihr euch in »Google Datenexport« befinden.

Schritt 2: Nun setzt ihr ein Häkchen bei »Google Fotos« unter dem Menüabschnitt »Produkte«, sollte das nicht schon eingerichtet sein.

Im Bild: Der »Google Datenexport« Im Bild: Der »Google Datenexport«

Schritt 3: Klickt auf die Blase »Alle Fotoalben ausgewählt«. Hier könnt ihr nochmal genauer auswählen, welche Fotos ihr für euren Export auswählen möchtet.

Schritt 4: Klickt jetzt auf den blau grundierten Button »Nächster Schritt«. Nun dürft ihr mitunter auswählen, wie euch der Datenexport erreichen soll. Wir haben uns für »Downloadlink per E-Mail senden« entschieden. Als Dateityp haben wir »ZIP« ausgewählt. Klickt abschließend auf den blauen Button »Export erstellen«.

Danach werdet ihr im Menüabschnitt »Exportfortschritt« darüber informiert, dass Google »eine Kopie der Daten aus Google Fotos« erstellt. Außerdem lest ihr, dieser Vorgang soll »Stunden oder Tage dauern«. Bei uns war der Vorgang jedoch binnen weniger Minuten abgeschlossen. Wie lange es bei euch dauert, hängt auch davon ab, wie viele Medien ihr exportiert.

Schritt 5: Öffnet die ZIP-Datei in der E-Mail, die ihr bekommen habt. Jedes eurer Bilder und Videos sollte mit einer JSON-Datei versehen sein.

»imageViews« in der vierten Zeile verrät euch, wie begehrt euer Medieninhalt bis dato war. (GoogleWatchBlog) »imageViews« in der vierten Zeile verrät euch, wie begehrt euer Medieninhalt bis dato war. (GoogleWatchBlog)

Schritt 6: Öffnet die JSON-Datei mit einem Textbetrachter eurer Wahl (wir haben »Notepad« verwendet). In der vierten Zeile solltet ihr den Eintrag »imageViews« finden – dahinter eine Zahl. Nun wisst ihr, wie häufig euer Medium aufgerufen wurde.

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Findet ihr diese Hilfestellung genial, oder geht es euch am Gluteus maximus vorbei, wie häufig oder selten auf eure Medien getippt und geklickt wurde, ums im Orthopädie-Sprech zu sagen? Anders formuliert: Auf welche Apps setzt ihr, wenn es um das Speichern, Archivieren und Teilen eurer Bilder und Videos geht? Schreibt uns eure Erfahrungswerte hierzu gerne in die Kommentare.

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