Das Minental steckt voller Geheimnisse. Wer sich im Gothic Remake genau umschaut, stößt unweigerlich auf versteckte Details, die mehr über die raue Welt und ihre Bewohner verraten. Selbst Schwarzmagier Xardas bildet da keine Ausnahme.
Während sich die meisten Sträflinge mit Fleischwanzen, Erzschürfen und dem täglichen Kampf ums Überleben herumschlagen müssen, hockt der Dämonenbeschwörer hoch oben in seinem abgeschiedenen Turm mitten im Orkgebiet. Schafft es dann doch ein Lebensmüder bis zu seinem Domizil, wird er vom hauseigenen Wächterdämon abgewimmelt.
Botschaften dürften Xardas also kaum erreichen. Dennoch scheint der einsiedlerische Magier stets über die Ereignisse in der Kolonie im Bilde zu sein. Eine Theorie unter Fans hat dafür eine plausible Erklärung gefunden.
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Gothic Remake: Neue Inhalte kommen! Fotomodus, Marvin-Mode und mehr bestätigt
Das versteckte Bild vom Namenlosen Helden
Wer Xardas' Turm genau unter die Lupe nimmt, kann eine geheime Etage entdecken. Dort scheint der mächtige Magier zu residieren, wenn er ausnahmsweise mal nicht in alten Schriften versinkt oder finstere Dämonen zu seinen Turmwächtern macht. Ein Detail in dem versteckten Raum ist dabei besonders spannend.
Neben seinem Bett steht nämlich ein Gemälde: Es zeigt den Namenlosen Helden exakt in dem Moment, als er in die Barriere geworfen wird. Ganz schön gruselig, Xardas!
Aber bei Beliar, wie konnte der zurückgezogen lebende Dämonenbeschwörer diesen Augenblick überhaupt auf der Leinwand festhalten?!
So kommt ihr in Xardas' verstecktes Zimmer:
- Ihr könnt die versteckte Etage erst in Kapitel 5 betreten!
- Ihr braucht dafür die Spruchrolle
Verwandlung Harpyie
, die ihr im fünften Kapitel bei Cronos kaufen könnt. - Verwandelt euch in die Harpyie und fliegt Xardas' Turm empor. Seid aber vorsichtig, wo ihr euch verwandelt, NPCs reagieren nämlich feindlich auf eure neue Gestalt.
- Für den Aufwand bekommt ihr am Ende das Achievement
Der Dämonenbeschwörer
. - Im Turm findet ihr eine weitere Verwandlungsrolle für den Rückweg. Alternativ nutzt ihr einfach einen Teleport.
Hat Xardas tausende Augen im Minental?
Wer aufmerksam durch die Kolonie streift, dem fällt auf: Überall im Minental krächzen Raben.
Sie sitzen auf den Palisaden des Alten Lagers, kreisen über den Ruinen der Bergfestung und tauchen gefühlt überall auf, wohin es auch den Namenlosen auf seinen Abenteuern verschlägt. Etwa bei der Fokussteinsuche fällt mir immer wieder ein größerer Rabe auf, der den Namenlosen Helden bei seinem Fortschritt neugierig beobachtet.
Und das ist wohl kein Zufall. In Xardas' privaten Gemächern finden sich nämlich auch ein Haufen Vogelkäfige mit vereinzelten Raben. Logisch, die gefiederten Spione arbeiten vermutlich im Schichtbetrieb, um dem Schwarzmagier eine lückenlose Überwachung zu gewährleisten!
Blicken wir auf den Xardas-Trailer zurück, der vor Release des Remakes veröffentlicht wurde, wird die Sache noch offensichtlicher. Hier wird ganz prominent ein wachsamer Rabe inszeniert, der offenbar das Minental für den Schwarzmagier im Auge behält.
Zumal der Schwarzmagier bei genauerer Betrachtung blind zu sein scheint, was ihn allerdings nicht so wirklich einschränkt. Vielleicht helfen ihm die wachsamen Raben also auch im Alltag, wer weiß?
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Schon im Teaser-Trailer waren Xardas Spionage-Raben zu sehen!
Die Raben im Minental sind also wohl mehr als einfache Vögel, die das Pech hatten, unter der Barriere gefangen zu werden. Sie sind die gefiederten Spione des Schwarzmagiers und scheinen ihn über alles zu informieren, was in der Kolonie passiert.
Auch die Ankunft des Namenlosen blieb den Raben dabei offensichtlich nicht verborgen. Xardas konnte dem Helden also seit seiner Ankunft in der Kolonie ganz genau über die Schulter schauen – und erkannte schon früh sein großes Potenzial.
Warum sonst sollte Xardas direkt zum Pinsel greifen und den Wurf in die Kolonie in Form eines Gemäldes festhalten ... und das Werk am Ende direkt neben sein Bett stellen … ähm, ja. Zumindest stehen auch zwei andere Bilder in der Nähe auf dem Boden. Die zeigen allerdings nur Alltagsszenen in der Kolonie.
Natürlich ist auch nicht klar, ob Xardas neben den dunklen Künsten wirklich auch zum Maler wurde, oder ob er das Bild des Namenlosen magisch erschaffen hat. Der Rahmen leuchtet zumindest, also ist ein magischer Hintergrund nicht ganz abwegig. Den Raben, so klug diese auch sein mögen, traue ich die künstlerische Ader zumindest nicht zu.
Dennoch ist es ganz schön gruselig, dass der Schwarzmagier scheinbar die gesamte Kolonie überwacht. Oder zumindest die Personen, die er als wichtig genug erachtet. Big Brother is watching you gilt also auch im Minental. Da läufts einem doch eiskalt den Rücken runter.
Ich muss jetzt erst mal meine Jalousien schließen. Auf dem Baum vorm Büro hockt so ein fetter Vogel und glotzt verdächtig durchs Fenster … komisch.
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