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Seite 3: Grand Theft Auto 4 - Der Konsolenkracher jetzt auch für den PC

Dritte Fahndungsstufe

Die Autos brechen jetzt nicht mehr so leicht aus wie auf der Konsole. Die Autos brechen jetzt nicht mehr so leicht aus wie auf der Konsole.

Wir nehmen uns ein bisschen Zeit für eine Erkundungstour, denn technisch hat sich in der PC-Version einiges getan: Rockstar Games hat die Sichtweite merklich erhöht. Mit der richtigen Hardware haben auch die minimalen Ruckler ein Ende, die Konsoleros gelegentlich die Fahrfreude trübten. Bei der maximalen Auflösung von 2560 mal 1600 Bildpunkten dürften aber auch High-End-PCs ins Schwitzen kommen. Was für einen Rechner Sie voraussichtlich für GTA 4 brauchen, können Sie dem Kasten links entnehmen.

Der Ausgang des sorgfältig geplanten Überfalls ist klar: Nach einer filmreifen Zwischensequenz entwickelt er sich zu einem perfekten Desaster. Einer der McGreary-Brüder wird noch in der Bank erschossen, uns gelingt mit zwei weiteren Gangstern und einer prallvollen Geldtasche die Flucht auf die Straße. Dort warten bereits unzählige Polizisten, die sich hinter ihren Dienstautos verschanzt haben. Unseren Fluchtwagen können wir also getrost vergessen. Was folgt, ist die wohl bestinszenierte Verfolgungsjagd des Spiels – zu Fuß, wohlgemerkt.

Gemeinsam mit unseren Kumpanen hetzen wir von Hinterhof zu Hinterhof, klettern über Müllcontainer und Maschendrahtzäune, nur um auf der anderen Seite gleich wieder von der Polizei abgefangen zu werden. Über uns kreisen Hubschrauber, und die Gassen sind voller Gegner – das fühlt sich fast wie ein reinrassiger Shooter an. Tatsächlich schmiegt sich Niko wie in Rainbow Six: Vegas auf Knopfdruck an Hindernisse und feuert anschließend aus der Deckung. Sehr cool!

Viertelstunde noch, bitte, bitte!

Mit jeder Waffe kann Niko mehr oder weniger stark zoomen. Eine Zielhilfe wie in der Konsolenfassung gibt es dabei nicht, die ist wegen der Maussteuerung aber auch gar nicht nötig: Wir treffen auch so meistens ins Schwarze. Das Rockstar-Team ist entzückt, niemand will uns mehr das Gamepad aufschwatzen.

Niko und seine Gang flüchten durch die Straßen von Liberty City, liefern sich an jeder Ecke Gefechte wie im Actionfilm Heat und verkrümeln sich schließlich durch die U-Bahn- Schächte in ein neues Viertel. Anders als in den Vorgängern können wir in GTA 4 die Polizei nämlich nicht nur durch neuen Lack auf dem Auto oder das Aufsammeln von Goodies abhängen, sondern auch durch Flucht: Bleiben wir eine Weile außer Sichtweite der Cops, sinkt das Fahndungslevel. Unsere aktuelle Mission ist trotzdem alles andere als simpel. Auf den Konsolen gilt der Banküberfall als einer der coolsten, aber schwersten Einsätze, und auch am PC verlangt uns die Flucht einiges ab, zum Beispiel mehrere Neustarts – freies Speichern gibt es auch in der PC-Fassung nicht. Und so geht unsere Spielzeit dramatisch schnell zu Ende. Ob wir nun bitte die Maus wieder loslassen möchten, fragt uns der PR-Manager. Die Antwort können Sie sich denken.

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