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GTA 6 »geleakt«: YouTubes Regelwerk ist schuld am Gerüchte-Wahn

Immer wieder versprechen auf YouTube Videos brandheiße Infos zu Spielen, zu denen man eigentlich noch gar nichts weiß. Grund dafür ist die Struktur der Plattform selbst. Die Zeche zahlen andere.

von Dennis Kogel,
28.01.2020 08:00 Uhr

Dass ein neues Grand Theft Auto kommt, ist eine sichere Wette, aber Details zu GTA 6 gibt es noch nicht. Das hält viele YouTuber nicht davon ab, vermeintliche Leaks zu zitieren. Dass ein neues Grand Theft Auto kommt, ist eine sichere Wette, aber Details zu GTA 6 gibt es noch nicht. Das hält viele YouTuber nicht davon ab, vermeintliche Leaks zu zitieren.

In welcher Stadt wird GTA 6 spielen? Kommt Half-Life 3 vielleicht doch noch? Wird es ein Witcher 4 geben? Und steht schon fest, dass wir im neuen The Elder Scrolls 6 das selbst gebaute Haus im beliebten Landhaus-Stil einrichten können? Zu allen diese Fragen gibt es bisher keine öffentlich bekannten Antworten. Aber es gibt Menschen, die täglich so tun als ob. Auf YouTube.

In zahlreichen Videos finden sich angebliche Details zu Spielen, die es sonst nirgendwo zu sehen oder zu lesen gibt. Wir wollten wissen, was außer dem Wunsch nach schnellen Klicks und Werbeeinnahmen dahintersteckt. Dafür sprachen wir auch mit dem bekannten Journalisten (und berüchtigten Leaker) Jason Schreier. Unsere erste Anlaufstelle ist aber YouTube-Experte Fynn Kröger - denn die Video-Plattform selbst und ihr Suchalgorithmus befördern die Sensationsgier der Clickbait-Jäger.

Exklusive Infos zu GTA 6 auf Gerüchte-YouTube

In seinem Kanal Ultralativ, der letztes Jahr einen Grimme-Online-Preis gewann, beschäftigt sich der 26-jährige Fynn Kröger in aufwendig animierten Beiträgen mit den Mechaniken von YouTube. Dabei erklärt er etwa, warum auf ein Mal viele YouTuber Videos veröffentlichen, in denen sie vorgeben, von einem Hacker bedroht zu werden, der sie zwingt Blödsinn zu machen. Andere von Krögers Videos decken auf, wie die Funktionen der Plattform Inhalte und Interaktion mit den Nutzerinnen und Nutzern beeinflussen. Wir wollen von ihm wissen, warum Gaming-Gerüchte-Videos auf der Plattform florieren, obwohl die Faktenlage so dünn ist.

»Ich habe mir diese Videos angeschaut, um mich auf den neuesten Stand zu bringen. Und ich glaube, das spaltet sich in zwei Lager«, sagt Kröger im Gespräch mit GameStar. Das erste Lager: »Klassische Gaming-YouTuber.« Zum Beispiel der Kanal IDZock. Hier lädt YouTuber Robert regelmäßig Videos über Mods zu Grand Theft Auto 5 hoch. Und dann ist da dieses Video zum GTA-Nachfolger.

»Heute, Freunde, habe ich neue Informationen«, spricht Robert/IDZock in die Kamera. Über 600.000 Abonnenten hat er zu diesem Zeitpunkt im Oktober 2019. Das Video heißt »GTA 6 RELEASE DATUM (LEAK)«. Er erklärt aufgeregt, er habe einen »sehr, sehr, vertrauenswürdigen Leak zur Location« bekommen und könnte ihn jetzt mit seinen Zuschauerinnen und Zuschauern teilen. Das ist natürlich kompletter Unsinn.

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