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Erpressung geht nach hinten los: Die GTA-Hacker machen ernst, doch am Ende lacht Rockstar

Nachdem die Rockstar-Hacker Teile der Firmendaten im Internet leakten, schnellt jetzt der Aktienkurs von Publisher Take-Two nach oben. Denn die Daten zeigen, wie profitabel das GTA-Franchise ist.

Die Aktienkurse von GTA-Publisher Take-Two kennen nach dem Hack nur eine Richtung: nach oben. Die Aktienkurse von GTA-Publisher Take-Two kennen nach dem Hack nur eine Richtung: nach oben.

Wer zuletzt lacht, lacht am besten. Das dürften sich aktuell wohl auch die Chefs bei GTA-Publisher Take-Two Interactive denken. Denn nachdem Hacker in der vergangenen Woche versucht hatten, die Firma mit gestohlenen Daten zu erpressen, profitiert der Gaming-Konzern nun sogar von dem Hack.

Die erbeuteten Daten, die die Hackergruppe ShinyHunters mittlerweile im Internet veröffentlicht hat, belegen, wie profitabel der Onlinemodus von GTA 5 auch über 12 Jahre nach dem Launch noch ist. Und da gute Finanzdaten vor allem die Investoren freuen, rauschte der Aktienkurs von Publisher Take-Two innerhalb der letzten Tage um über 12 Prozent nach oben.

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Was genau wurde geleakt?

Gleich vorab: Empfindliche Daten aus der Entwicklung von GTA 6 wurden bei dem Angriff nicht gestohlen. Wer also gehofft hat, in dem Material neue Infos zum kommenden Grand-Theft-Auto-Ableger zu finden, der wird enttäuscht. Stattdessen konnten die Hacker bei ihrem Angriff über einen Drittanbieter auf eine begrenzte Menge an unwesentlichen Unternehmensdaten zugreifen, so Entwickler Rockstar.

Da sowohl Rockstar als auch Mutterkonzern Take-Two sich weigerten, den Hackern ein Lösegeld für die Löschung der Daten zu zahlen, veröffentlichte die Gruppierung die erbeuteten Informationen inzwischen im Netz. Dem Anschein nach handelt es sich vor allem um Finanzdaten. Laut Kotaku, die die Dokumente bereits ausgewertet haben, belegen die Daten vor allem die große Profitabilität von Rockstars Onlinespielen.

So erwirtschaftet GTA Online vor allem dank Ingame-Käufen pro Tag einen Umsatz von 1,3 Millionen US-Dollar - und das mehr als 12 Jahre nach dem Verkaufsstart. Die Mehrheit der Umsätze wird mit PS5-Spielern erzielt. Im Jahr erwirtschaftet Rockstar mit dem Online-Ableger so rund 500 Millionen Dollar.

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Red Dead Online kann hier zwar nicht mithalten, bringt im Jahr aber immerhin noch 26,4 Millionen Dollar auf die Konten von Rockstar. Kein Wunder, dass Rockstar den profitablen Onlinemodus von GTA 5 auch nach dem Verkaufsstart von GTA 6 noch eine Weile weiterführen will; das Spiel ist schließlich eine Gelddruckmaschine für das Studio.

Solche Rekord-Einnahmen freuen natürlich auch die Anleger an der Börse, weshalb der Aktienkurs von GTA-Publisher Take-Two Interactive seit der Veröffentlichung der geleakten Daten einen ordentlichen Sprung nach oben hinlegte. Seit dem vergangenen Freitag stieg der Wert einer einzelnen Aktie um rund 17 Euro und steht aktuell bei einem Kurs von 183,50 Euro.

Letztendlich konnte die Firma von dem Hack also profitieren, denn er stärkte das Vertrauen der Investoren in die Arbeit von Rockstar. Die Hacker gingen dagegen leer aus.

Auf die weitere Entwicklung, beziehungsweise den Release-Zeitplan von GTA 6 hat der Hack laut Rockstar übrigens keinen Einfluss. Da die Hacker keine Spieldaten zum kommenden GTA abgreifen konnten, steht das Studio wohl nicht mal unter Druck, bald einen neuen Trailer zu veröffentlichen. Denn darauf hatten einige Fans nach Bekanntwerden des Angriffs bereits gehofft.

Aktuell bleibt uns also nur das Warten auf den Release im November. Mehr zum Thema lest ihr in der obigen Linkbox.

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