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Seite 2: Guild Wars 2 im Test - Alles gleich, aber anders

Wettrennen und Hindernisparcours

Für Gilden stehen inzwischen außerdem spezielle Gildenmissionen parat. Dazu brauchen die Gilden Einfluss, den einzelne Mitgliedern durch ihr individuelles Spiel generieren. Ist genug Einfluss vorhanden, kann die Mission losgehen. Haben die Spieler Erfolg, so bekommen sie neben mächtigen Items seltene Ressourcen sowie Gildenmarken für den Kauf von aufgestiegenen Gegenständen. Die Missionen umfassen unter anderem Wettrennen in verwandelter Gestalt, die Jagd auf versteckte Monster sowie Rätsel-Instanzen, in denen die Gildenmitglieder einen Hindernisparcours meistern müssen.

Im Kampf gegen Scarlets mechanische Diener versohlen wir hier einem Champion-Gegner den blanken Metallhintern! Im Kampf gegen Scarlets mechanische Diener versohlen wir hier einem Champion-Gegner den blanken Metallhintern!

Im PvP gibt es neben einer neuen Map auch endlich eine Rangliste für die besten Spieler. Außerdem können wir unsere eigenen privaten PvP-Turniere abhalten und bestimmte Finishing-Moves jetzt permanent erwerben. Doch auch im großen Bruder des PvP, dem Welt-gegen-Welt-Modus (WvW) hat sich etwas getan. Die bedeutendste Änderung nennt sich »Blutdurst« und ist ein mächtiger, oft spielentscheidender Bonus. Die Seite, die spezielle Ruinen eingenommen hat, erhält diesen blutigen Buff und bekommt dafür einen fetten Bonus auf die Werte all ihrer Mitstreiter.

Die lebendige Geschichte

Die bedeutendste Änderung, die Guild Wars 2 seit dem Release erfahren durfte, ist allerdings die lebendige Geschichte. Seit dem Februar 2013 bringen die Entwickler von Arenanet in kurzen Abständen neue Inhalte ins Spiel und erzählen damit die Hintergrundstory von Guild Wars 2 weiter.

Im ersten Kapitel sollten wir noch Flüchtlingen im Gebirge helfen, im »Drachengepolter-Festival« ging's um einen Mordanschlag. Weil dadurch ein Posten im Rat der Stadt Löwenstein frei wurde, kam es zu einem Wahlkampf zwischen zwei prominenten Charakteren. Die Spieler durften entscheiden und die Wahlgewinnerin Ellen Kiel spendierte uns zum Dank ein neues Fraktal-Dungeon.

Der rote Faden der lebendigen Geschichte wurde derweil immer offensichtlicher. Inzwischen wissen wir: die Sylvari-Ingenieurin Scarlet Dornstrauch steckte hinter all dem, um einen wahnsinnigen Plan umzusetzen, der das Ende Tyrias bedeutet hätte. Nachteil an der lebendigen Welt: Wer nicht zur richtigen Zeit im Spiel ist, verpasst den coolen Kram einfach. Denn ein Kapitel läuft nur begrenzte Zeit lang und wird dann durchs nächste ersetzt.

Die Ursprünge des Wahnsinn: Wurm Da ist der Wurm drin. An der Blutstromküste hat Scarlet einen dreiköpfigen Riesenwurm aufgeschreckt.

Versteck Scarlets böser Plan. Im Geheimversteck der irren Ingenieurin finden wir Hinweise auf ihre geplanten Schurkereien.

Marionette Die Robo-Tussi. Scarlets neueste Superwaffe ist eine monströse Marionette.

Feuer frei! Unsere Waffen sind nutzlos! Gegen die mörderische Marionette brauchen wir ein größeres Kaliber!

Die Story dient den Entwicklern von Guild Wars 2 außerdem als Vehikel, um neue Inhalte stilvoll in das Spiel zu integrieren. So wurde beispielsweise die Überarbeitung des Zwielichtgarten-Dungeons damit erklärt, dass Scarlet ihre Ätherklingen-Piraten dort einquartiert hat und deswegen ein Teil des Dungeons zu einem coolen Steampunk-Stützpunkt ausgebaut wurde. Auch der massiv überarbeitete Drachen-Weltenboss Tequatl wurde im Laufe der Story von einer läppischen Drachen-Piñata zu einem epischen Biest aufgewertet!

Überlauf zum Weglaufen

Allerdings ist auch nicht alles eitel Sonnenschein in Tyria. Das neue, alte Hasswort der Community lautet »Überlauf«. Da die fetten Mega-Bosse und globalen Events aus der lebendigen Geschichte oft eine große Spielerzahl voraussetzen, müssen wir uns zum Teil schon über eine Stunde vor dem Start des Events an der entsprechenden Stelle einfinden und dort warten, weil unser Heimatserver sonst dicht macht und wir stattdessen auf einen internationalen Überlauf-Server transportiert werden.

Dort könnten wir das Event zwar auch spielen, aber dank babylonischer Sprachverhältnisse, fehlenden Gildenkameraden und kaum vorhandener Disziplin gehen epische Schlachten auf solchen Ersatz-Servern meistens episch in die Hose. So bleibt also vielen Spielern nichts anderes übrig, als stundenlang zu warten, Tagesquests zu farmen oder nebenher zum x-ten Mal die Wohnung aufzuräumen.

Für den Kampf mit Scarlets Marionette haben die Entwickler neue, besser sichtbare Markierungen für feindliche Flächeneffekte implementiert. Für den Kampf mit Scarlets Marionette haben die Entwickler neue, besser sichtbare Markierungen für feindliche Flächeneffekte implementiert.

Ebenfalls nervig ist, dass viele der neuen Inhalte zwar sehr originell präsentiert werden, doch oft am Ende auf stumpfsinniges Monsterkloppen hinauslaufen. Außerdem konnten viele der epischen Kämpfe bislang mit einer entsprechend großen Spielermenge ohne Probleme gemeistert werden. Doch zumindest dieses »zergen« wurde in späteren Updates stark zurückgefahren und die neueren Bosse wie Tequatl, die im aktuellen Update verfügbare monströse Marionette oder der brandneue dreiköpfige Dschungelwurm sind nur mit einer ausgeklügelten Taktik zu bekämpfen.

Für die Zukunft haben die Entwickler von Arenanet übrigens einige ganz große, welterschütternde Änderungen für Guild Wars 2 angekündigt. Da der erste Handlungsstrang der lebendigen Geschichte in den kommenden Monaten endet, bietet sich gerade jetzt eine ideale Gelegenheit, mal wieder nach Tyria zu schauen. Wer weiß, vielleicht hat Scarlet ja Erfolg und die Welt von Guild Wars 2 wird wirklich neu gestaltet!

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