Ein Krieger reißt seinen Schild in die Luft. Sein Mitspieler sprintet auf ihn zu, springt auf den Schild und lässt sich damit über die Köpfe der Gegner katapultieren. Wenige Augenblicke später rennt er eine Felswand hoch, stößt sich ab und kracht mit dem Schwung von oben in eine Gruppe Monster.
Spätestens an diesem Punkt der Präsentation hinter verschlossenen Türen war mir klar: Guild Wars 3 will sich nicht damit begnügen, einfach Guild Wars 2 in größer und hübscher zu sein.
Auf der gamescom 2026 durfte ich erstmals echtes Live-Gameplay aus einer frühen Alpha-Version des neuen MMORPGs sehen. ArenaNet-Chef Colin Johanson und Lead Combat Designer Kevin Stocker führten dabei persönlich durch die Demo – und zeigten ein Kampfsystem, das Bewegung, Physik und Umgebung so eng miteinander verzahnt, wie ich es bislang in keinem MMO erlebt habe.
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Zurück in die Antike
Bevor ich aber erkläre, warum Geschwindigkeit in Guild Wars 3 plötzlich zur Waffe wird, müssen wir erst klären, wo wir hier überhaupt gelandet sind. Denn ArenaNet springt für den dritten Teil überraschend weit in die Vergangenheit. Statt die Handlung von Guild Wars 2 fortzusetzen, reist ihr über 1.000 Jahre vor die Ereignisse des ersten Teils zurück.
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