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Inhaltsverzeichnis

Guitar Hero: Aerosmith im Test - Rocken mit Steven Tyler

Rocken mit Steven Tyler: Macht das Spaß? Ja, aber nur den Fans.

von Daniel Matschijewsky,
07.05.2009 17:55 Uhr

Stellen Sie sich ein Queen-Konzert ohne »We are the Champions« vor. Oder wie es wäre, wenn die Rolling Stones auf »Satisfaction« verzichten würden. Skandal! Schließlich will man als Fan die größten Hits seiner Lieblingsband hören. Guitar Hero: Aerosmith hat dasselbe Problem. Zwar dürfen Sie in Activision Blizzards Musikspiel 25 Songs der berühmten Rockgruppe (wie gewohnt mit einer Plastikgitarre) nachspielen, Chartstürmer wie »Crazy«, »Cryin’« oder die oscarnominierte Ballade »I Don’t Want to Miss a Thing« lässt die kurze Liste aber vermissen. Zwischen den weitgehend unbekannten Liedern haben es zumindest ein paar Klassiker wie »Livin’ on the Edge« und »Rag Doll« in die Auswahl geschafft. 15 zusätzliche Songs gibt’s im Paket, aber die haben nichts mit Aerosmith zu tun. Stattdessen rocken Sie zu Melodien von Lenny Kravitz, Joan Jett oder The Cult.

Schnelle Notenfolgen sind wegen den regelmäßigen Rucklern kaum zu treffen.Schnelle Notenfolgen sind wegen den regelmäßigen Rucklern kaum zu treffen.

Wie von der Guitar Hero-Serie gewohnt spielen sich die Lieder hübsch eingängig und sorgen vor allem im Koop-Modus für Partystimmung. Das Niveau der Kampagne schwankt allerdings stärker als bei Guitar Hero 3. Dank eines gut gemachten Tutorials und der vier Schwierigkeitsgrade kommen dennoch Einsteiger wie Profis auf ihre Kosten. Nett: Zwischen den Liedern erzählen die Bandmitglieder um Frontmann Steven Tyler in (pixeligen) Filmchen von deren Entstehungsgeschichte, und auch die virtuellen Ebenbilder der Aerosmiths sind gut getroffen. Allerdings leidet Guitar Hero: Aerosmith unter den aus dem Vorgänger bekannten Rucklern.

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