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Seite 2: Hello Neighbor im Test - Das Nerven ist des Nachbars Lust

Hellhörig und ignorant

Der Nachbar reagiert nicht nur auf visuelle Reize, sondern auch auf Geräusche. Das könnt ihr zu eurem Vorteil nutzen und etwa an der einen Seite des Hauses ein Fenster einwerfen, um an der anderen Seite ins Haus einzudringen. Das funktioniert in der Praxis allerdings nur mittelprächtig. Objekte wie ein klingelnder Wecker locken ihn nicht zuverlässig an. Der Nachbar ist zudem so schnell, dass er innerhalb weniger Sekunden wieder direkt hinter euch sein kann.

Genau deshalb sind auch Verstecke wie Schränke ziemlich nutzlos. Hat der Nachbar euch beim Betreten nicht gesehen, verschwindet er nach ein paar Sekunden wieder. Verlassen wir allerdings den Schrank, steht er unter Umständen kurz darauf wieder auf der Matte. Mit Cleverness hat die KI aber wenig zu tun. Wo euch der Nachbar in der einen Situation innerhalb von Sekunden fängt, bemerkt er euch in anderen nicht mal, wenn man direkt daneben steht.

Manchmal helfen auch handfeste Bugs, wenn der Nachbar mal wieder irgendwo an einem Umgebungsobjekt hängenbleibt. Spannung bringt die KI folglich nicht, stattdessen nervt die Wankelmütigkeit. Langfristig führt sie außerdem dazu, dass ihr nach dem Neustart in die oberen Etagen des Hauses durchrennen werdet. Dort nämlich seid ihr vor der Verfolgung des Nachbarn vergleichsweise sicher.

Die Rätsel sind bisweilen undurchsichtig. Es ist nicht klar, was sich durch das Öffnen oder Schließen dieser Ventile in Akt 2 verändert. Da hilft nur ausprobieren.Die Rätsel sind bisweilen undurchsichtig. Es ist nicht klar, was sich durch das Öffnen oder Schließen dieser Ventile in Akt 2 verändert. Da hilft nur ausprobieren.

Groteske Gruseleinschübe

Die Geschichte von Hello Neighbor könnt ihr getrost vergessen. Es gibt zwar ein paar (nicht vertonte) Zwischensequenzen, erzählerisch bieten die aber nichts. Auch die Horror-Elemente, die nach dem ursprünglichen Spielkonzept zentraler sein sollten, sorgen zwar für Abwechslung, wirken jedoch aufgesetzt. So landet ihr immer wieder als Winzling in überdimensionierten Umgebungen. Dort durchlauft ihr auch mal eine Art Rätselparcours mit Jump&Run-Elementen und lasst euch von einem gigantischen Toaster durch die Luft schleudern.

Auch diesen teils optionalen, teils verpflichtenden Spielabschnitten mangelt es an Spielerführung. In einer Sequenz etwa schiebt ihr einen Einkaufswagen bis zur Kasse. Welche Einkäufe ihr in eurem Wagen platzieren müsst, um am Ende Durchgang zu erhalten, erfahrt ihr aber nur durch Ausprobieren. Besonders ärgerlich an diesen Abschnitten ist, dass ihr euch dort in eine Lage bringen könnt, aus der heraus ein Abschluss des Levels nicht mehr möglich ist. Ihr müsst den Raum dann zunächst verlassen und nach dem erneuten Betreten komplett von vorne beginnen.

Diese Apparatur treibt einen Elektromagneten an. Solltet ihr durch ihn Schlüssel oder andere Metallobjekte verlieren, müsst ihr das Ding lahmlegen, bevor es weitergeht.Diese Apparatur treibt einen Elektromagneten an. Solltet ihr durch ihn Schlüssel oder andere Metallobjekte verlieren, müsst ihr das Ding lahmlegen, bevor es weitergeht.

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