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Seite 5: Heroes of Newerth im Test - Gelungener DotA-Ableger

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Kosmetische Veränderungen im Ingame-Shop

Ebenfalls neu ist der Shop von Heroes of Newerth, der kosmetische Veränderungen feilbietet, etwa alternative Heldenmodelle oder individuell eingefärbte und mit Symbolen geschmückte Spielernamen. Als Währung dienen Goblin-Goldmünzen, die Sie mit Kreditkarte oder über Paypal gegen echtes Geld kaufen können. Alternativ lassen sich die Klimperstücke durch absolvierte Matchmaking-Partien verdienen, allerdings nach einem unfairen Verteilungsschlüssel: Wer viele Gegner erledigt, bekommt mehr Münzen als ein reiner Unterstützer, obwohl der eine ebenso wichtige Rolle erfüllt.

Neue Helden braucht das Land

Der Helden-Neuzugang Moraxus zerlegt ein Katapult. Der Helden-Neuzugang Moraxus zerlegt ein Katapult.

Spielerische Vorteile verkauft der Shop nicht; wer besser kämpfen möchte, braucht immer noch Übung, Übung, Übung. Um im turbulenten Schlachtgetümmel etwas zu reißen, müssen Sie die Fähigkeiten Ihres Helden aus dem FF beherrschen. Dabei greift Ihnen das Spiel kaum unter die Arme, das Tutorial erklärt nur Grundregeln, KI-Helden als Sparringspartner fehlen, kurzum: Heroes of Newerth bleibt ein Profi-Titel. Für Veteranen, die sich mit allen Recken im Schlaf zum »Immortal«-Status emporklicken können, liefert S2 Games in regelmäßigen Abständen Neuzugänge nach - zuletzt den Flattervampir Dampeer, der Gegnern (Überraschung!) Lebensenergie absaugt.

So sind seit unserem Test im Mai 2010 elf Recken hinzugestoßen, insgesamt gibt’s nun 73. In dieser stattlichen Riege klaffen keine großen Balancelücken, jeder Held ist nützlich - zumindest in den Händen geübter Spieler. Mit 73 Haudegen, vier Karten sowie dem Level-Editor ist das Heroes of Newerth-Paket zudem spürbar umfangreicher geworden, deshalb heben wir auch unsere Umfangs-Wertung um einen Punkt an.

Viele Veränderungen im Detail

Bei einem Sieg des Hellbourne-Heldenteams grüßt nun dieses schmucke Balrog-Double. Bei einem Sieg des Hellbourne-Heldenteams grüßt nun dieses schmucke Balrog-Double.

Die restlichen Verbesserungen bewegen sich im Detailbereich, etwa die optionalen Wettereffekte (Schnee, Regen) und das optisch überarbeitete Interface. Außerdem hat der Schlachtfeld-Sprecher ein paar neue Brüllwörter gelernt: Wer denselben Gegner viermal niederstreckt, wird nun zu dessen »Nemesis«. Und falls sich das Opfer rächt, schallt »Retribution!« aus den Lautsprechern. Wohlgemerkt: alles auf Englisch, die deutsche Übersetzung lässt weiterhin auf sich warten. Und das ist doch wirklich der pure HoN.

Wo kaufen?

Heroes of Newerth gibt’s ausschließlich als 480 MByte großen Download für 30 Dollar (rund 23 Euro) auf der offiziellen Website. Bezahlen können Sie mit Kreditkarte, über Paypal oder indem Sie einen Scheck an die amerikanischern Entwickler schicken. Löblich: Die Heldenschlachten toben auch unter Linux und Mac OS.

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