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Seite 2: Heroes of Newerth im Test - Gelungener DotA-Ableger

Wichtiges Teamwork

Der Anspruch erwächst vor allem aus dem taktisch wichtigen Teamwork. Zum Beispiel sprechen Sie zu Partiebeginn ab, wer welchen Angriffspfad (»Lane« im DotA-Slang) nimmt. Später blasen Sie zur gemeinsamen Jagd auf einen Gegner oder lassen Ihre Mitstreiter wissen, dass Sie in die Basis zurückstapfen, um Ausrüstung zu kaufen. Ohne rege Kommunikation endet eine Partie schneller im Desaster, als Sie »Hilfe!« in den Chat hacken können. Oder in den integrierten Sprachchat kreischen.

Es gibt auch neutrale Bestien wie diesen Prügelaffen. Es gibt auch neutrale Bestien wie diesen Prügelaffen.

Außerdem hat jeder der 62 Helden individuelle Talente, die Sie im Zusammenspiel mit Ihren Kumpanen einsetzen sollten. Beispielsweise betäubt der Feuermagier Pyromancer einen Gegner mit einer Explosion, damit der Krieger Hammerstorm das Opfer zu Brei kloppen kann.

Anders als im spielerisch ähnlichen League of Legends spielen in Heroes of Newerth die Wälder eine wichtige Rolle. Mit manchen Fähigkeiten lassen sich Baumreihen abholzen, um alternative Angriffswege zu schaffen, ganz wie im Original-DotA. Unterm Strich verfolgen Sie zwar stets dasselbe Ziel (»Zerstöre die Feindbasis«), dennoch erzeugen die abwechslungsreichen Heldentalente eine enorme taktische Vielfalt. Keine Partie spielt sich wie die letzte.

Auch wenn die Fans im offiziellen Forum kleine Balancemacken ankreiden, erscheinen uns die Haudegen insgesamt gut abgestimmt. Gegen jeden Helden und jedes Talent gibt es ein Gegenmittel – man muss es nur kennen. Einsteiger erwartet daher eine längere Lernphase, das gute Tutorial erklärt lediglich das generelle Spielprinzip.

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Komfortabler Serverbrowser

Verglichen mit den DotA-Ablegern League of Legends und Demigod mangelt es Heroes of Newerth lediglich an einem: neuen Ideen (siehe Kasten »Konkurrenzvergleich«). Die Entwickler haben gar nicht erst versucht, das Defense of the Ancients-Spielprinzip zu verfeinern oder zu erweitern, selbst die Talente vieler Helden erinnern an das Vorbild. Das ist nicht schlimm, im Gegenteil: Wer sich ein unverfälschtes DotA wünscht, wird an Heroes of Newerth große Freude haben.

Zudem hat sich S2 Games trotzdem einige Fortschritte für Heroes of Newerth einfallen lassen, nämlich beim Serverbrowser. Der lädt zwar langsam, bietet aber allerlei Komfortfunktionen, zum Beispiel lassen sich die angebotenen Partien nach dem Anspruchsgrad sortieren.

Aus den Leistungen jedes Spielers errechnet Heroes of Newerth einen Talentwert (»Player Skill Rating«, kurz PSR), an Neulings-Matches dürfen nur Spieler mit niedriger Fähigkeitszahl teilnehmen. Und wer während einer Partie die Verbindung verliert, kann direkt wieder einsteigen.

Je nach Partie dürfen Sie zwischen allen oder nur drei Helden wählen. Je nach Partie dürfen Sie zwischen allen oder nur drei Helden wählen.

Auch beim Erstellen von Partien dürfen Sie zahlreiche Optionsschalter umlegen. Zum Beispiel können Sie Gegner ausschließen, die zu häufig aus Matches aussteigen. Oder Sie geben bei der Heldenwahl nicht alle Recken frei, sondern bestimmen, dass sich jeweils zwei Spieler (einer aus jedem Team) zwischen drei Zufallshelden entscheiden müssen.

Das erhöht den taktischen Tiefgang, weil das Team seine Wahl besser absprechen muss – nicht, dass sich der Gegner die besten Haudegen schnappt! Zudem verhindern Sie so, dass ein Spieler immer mit demselben Kämpfer antritt, weil er dessen Talente aus dem FF beherrscht.

Auch bei der Bug-Suche waren die Designer gründlich, uns sind im Test von Heroes of Newerth keine groben Macken aufgefallen. Das heißt aber nicht, dass S2 Games keine Patches stricken wird: Bereits jetzt sind zwei zusätzliche Helden in Arbeit, darüber hinaus feilen die Entwickler weiter an der Talentbalance. Die Versionsnummer wird also weiter steigen, wenn auch wohl künftig wieder in kleineren Schritten.

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