2. Ungolianth
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Jetzt wird es knifflig: Eigentlich könnten wir Ungolianth sogar auf Platz eins setzen. Denn über einen gewissen Zeitraum war sie in der Tat das mächtigste böse Wesen in ganz Arda. Warum es trotzdem nur
für Platz zwei reicht, erklären wir euch noch.
Was macht sie so mächtig? Mysteriös wird es bereits bei Ungolianths Ursprung. Denn laut dem Silmarillon ist sie ein Wesen, älter als die Welt, eine pure Inkarnation der Dunkelheit und Leere. Ungolianths Macht ist also nicht daran festzumachen, wie stark sie in Kämpfen ist. Es ist viel grundlegender: Ungolianth ist eine unaufhaltbare Naturgewalt, getrieben nur von ihrem unstillbaren Hunger auf Licht und Leben.
Welche Rolle spielt sie im Legendarium? Ungolianth verschlang das Licht der beiden Bäume des Lichts in Valinor, wodurch sie nochmals deutlich mächtiger wurde. So mächtig, dass sie sogar Morgoth höchstselbst in ihren Spinnweben einfing und ihn dazu brachte, vor Angst und Qualen zu schreien. Erst die anrückenden Balrogs konnten ihren Meister befreien und Ungolianth in die Flucht schlagen.
Wohin? Das hat Tolkien nie verraten. Ungolianth lauert wohl noch immer jenseits der Welt, in der Leere und Dunkelheit. Und sie hat Hunger. Großen Hunger.
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1. Morgoth
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Viele von euch haben ihn auf dem ersten Platz erwartet und natürlich landet Melkor - von den Elben Morgoth (Schwarzer Feind) genannt - ganz vorne.
Was macht ihn so mächtig? Melkor war der älteste und mächtigste der Valar, der Götter des Tolkien-Legendariums. Seine Gabe an Macht und Wissen übertraf die seiner Geschwister deutlich. Letztlich ist damit auch alles gesagt, wenn es um seine Stärken geht: Mit Ausnahme von Ungolianth ist Melkor die Wurzel alles Bösen in Arda.
Das ist auch der Grund, weshalb er überhaupt kurzzeitig von Ungolianth besiegt werden konnte: Melkor erschuf so viele böse Kreaturen, dass seine eigene Macht dadurch zerfaserte - wie Butter, auf zu viel Brot verstrichen, würde ein Hobbit sagen. Ein Melkor im Vollbesitz seiner Kräfte kann aber nichts aufhalten - bis auf seine Geschwister.
Welche Rolle spielt er im Legendarium? Während der Musik der Ainur (die Erschaffung der materiellen Welt) sorgte Melkors Wunsch, eigene Dinge zu erschaffen, dafür, dass er von dem Plan seines Erschaffers (Eru Ilúvatar, der Eine) abwich und eigene Noten spielte. Diese Missklänge in der Melodie sind die Wurzel des Bösen auf der Welt.
Das gesamte Erste Zeitalter hinweg sorgte Melkor - dann meist Morgoth genannt - für Schrecken, Zerstörung und unsägliches Leid in Mittelerde. Erst am Ende des Zeitalters, im Krieg des Zorns, gelang es den anderen Valar, ihren Bruder zu besiegen und in Ketten zu legen. Dann warfen sie ihn in die Leere jenseits der Welt.
Soweit unser Ranking zu den mächtigsten Schurken des Tolkien-Universums. Wir sind gespannt, was ihr zu dem Thema zu sagen habt! Stimmt ihr den Platzierungen in dieser Reihenfolge zu oder hättet ihr einige Figuren verschoben? Wie sieht euer persönliches Ranking aus, wo stimmt ihr uns zu und wo eher weniger? Schreibt uns eure vor Expertise nur so triefenden Kommentare gerne in die Kommentare!
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