Welches Battlefield war eigentlich das beste? Und wo blieb die Serie weit hinter ihrem Potenzial zurück? Gut, dass ihr euch völlig zufällig auch genau diese Fragen stellt!
Wir haben unsere Battlefield-Profis der Redaktion in einen (virtuellen) Raum geworfen und heraus kam unser Ranking der unserer Meinung nach besten Battlefields aller Zeiten. Dabei ging es natürlich auch um persönliche Perspektiven und den Zahn der Zeit - die GameStar-Wertungen sind also nicht maßgeblich für die Platzierungen in der Liste. Und wir beschränken uns auf den PC (Bad Company 1, BF1943 & Co. bleiben also außen vor).
13. Battlefield Heroes
4:31
Battlefield Heroes - Test-Video
- Release: 25. Juni 2009
- Plattformen: PC
- GameStar-Wertung: 79
Dimitry Halley: Cartoon-Grafik, kostenlose Shooter-Action, witzige freischaltbare Klamotten - eigentlich brauchte Battlefield Heroes viel von dem auf den Weg, was fast zehn Jahre später Fortnite zu einem Millionenerfolg machen würde. Und tatsächlich spielte sich das Comic-Free2Play-Battlefield auch echt ganz launig. Aber am Ende des Tages konnte die kunterbunte Ballerbude nie so richtig Fahrt aufnehmen.
Vielleicht lag's am falschen Zeitpunkt, am schlechten Free2Play-Image der damaligen Zeit, an fehlenden Mobile- und Crossplay-Möglichkeiten. Oder schlicht daran, dass Battlefield Heroes der Kern von dem fehlte, was Battlefield sonst so großartig macht. Denn ja, auf dem Papier gibt es Conquest-Matches, riesige Arenen mit Fahrzeugen, Soldatenklassen und dem üblichen Schlachtfeld-Chaos. Aber der Third-Person-Shooter war für Battlefield-Fans bestenfalls ein ulkiger Zeitvertreib. Und für alle anderen nicht der Rede wert.
12. Battlefield Hardline
6:09
Battlefield Hardline - Test-Video zur Singleplayer-Kampagne
- Release: 29. März 2015
- Plattformen: PC, PS4, Xbox One, PS3, Xbox 360
- GameStar-Wertung: 77
Peter Bathge: Hardline hat ein großes Problem. Nein, ich spreche nicht von der hanebüchenen Story in seiner seelenlosen Singleplayer-Kampagne. Es soll hier auch nicht um die fehlenden Panzer im Multiplayer-Modus geben. Nein, Hardlines Hürde war sein Name: Der Zusatz Battlefield war für dieses von Visceral Games (Dead Space) entwickelte Polizisten-Sequel einfach unpassend.
Als Alternative zum Kriegsszenario entschied man sich für Kämpfe zwischen Cops und Verbrechern - und die Community war damit so überhaupt nicht einverstanden, auch weil der Desaster-Launch von Battlefield 4 bei der Ankündigung von Hardline noch kein Jahr her war.
Ich kann die Aufregung verstehen, denn was Visceral aus dem Szenariowechsel gemacht hat, war ganz schön erbärmlich: Wenn man schon den Bombast eines historischen oder futuristischen Schlachtfelds der anderen Serienteile gegen Infanterie-Gefechte mit Payday-Thematik eintauscht, dann sollte man diese zumindest nicht auf derart einfallslosen und öden Maps inszenieren. Die Spielmodi von Hardline nutzen die Besonderheiten des Settings nicht gut genug aus und das Ergebnis war ein Wischi-Waschi-Shooter, der weder Fisch noch Fleisch war. Und schon gar kein Battlefield.
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