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Inhaltsverzeichnis
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GameStars 2019

Hilfe, mein Kind spielt! - Wie man Kinder richtig an Videospiele heranführt

Zwei Medienpädagogen beantworten die häufigsten Eltern-Fragen in der Medienerziehung: Wie geht man mit Medienzeiten, USK, Lootboxen & Co. um?

von Natalie Schermann,
16.12.2019 08:00 Uhr

Fortnite zählt zu den beliebtesten Spielen unter Kindern. Doch ist es für junge Spieler überhaupt schon geeignet? Und wie können Eltern ihr Kind richtig an das Medium Videospiele heranführen? Fortnite zählt zu den beliebtesten Spielen unter Kindern. Doch ist es für junge Spieler überhaupt schon geeignet? Und wie können Eltern ihr Kind richtig an das Medium Videospiele heranführen?

Digitale Medien sind aus unserem Alltag gar nicht mehr wegzudenken. Auch Kinder haben schon in sehr jungen Jahren das erste Mal Kontakt mit Smartphones, PCs und Konsolen. Eltern stehen dabei häufig vor vielen offenen Fragen:

  • Wie führe ich mein Kind richtig an das Medium Videospiel heran?
  • Wie lange darf mein Kind spielen?
  • Welche Risiken verbergen sich hinter Online-Spielen?
  • Wie gehe ich mit ernsten Themen in Videospielen um?
  • Und ist mein Kind nicht zu jung für bestimmte Spiele?

Diese Fragen haben uns die Medienpädagogen Dr. Iren Schulz und Franz Philipp Dubberke in einem Interview beantwortet und uns ihre Tipps für eine kindgerechte Medienerziehung verraten. Zudem geben wir eine pädagogische Einschätzung zu einigen der beliebtesten Spiele unter Kindern und Jugendlichen.

Ihr sucht Spiele, die ihr mit euren Kindern, Geschwistern oder Nichten und Neffen spielen könnt? Wir haben zusätzlich eine Liste mit Spieleempfehlungen für jedes Alter zusammengestellt. Darin erklären wir, weshalb sich das jeweilige Spiel für eine bestimmte Altersgruppe eignet, und worauf Eltern achten sollten.

Unsere Experten

Dr. Iren Schulz ist Kommunikationswissenschaftlerin, Medienpädagogin und Mediencoach bei der Initiative Schau Hin! was dein Kind mit Medien macht. In Vorträgen, Workshops und Medienprojekten arbeitet sie mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zu den Chancen und Herausforderungen der digitalisierten Welt. Weitere Infos gibt es auf ihrer Webseite.

Franz Philipp Dubberke
Der ehemalige GameStar-Trainee absolvierte sein Studium in Erziehungswissenschaften mit Schwerpunkt Medienpädagogik und arbeitet als freiberuflicher Medienpädagoge. Unter anderem ist er Autor für den Spieleratgeber NRW, freier Mitarbeiter der Fachstelle für Jugendmedienkultur in Köln und Referent für Eltern-LANs im Auftrag der Bundeszentrale für politische Bildung. Zudem streamt er regelmäßig als »Firlefranz« auf Twitch und betreibt einen YouTube-Kanal.

»Wie lange darf mein Kind spielen?«

Selbstverständlich ist jedes Kind anders, sodass Eltern letztlich nach eigenem Ermessen entscheiden müssen, welche Spiele sie ihrem Nachwuchs wann zumuten können. Selbst der detaillierteste Ratgeber ersetzt nicht die elterliche Pflicht, sich mit dem eigenen Kind zu beschäftigen, mit ihm zu reden und seine Interessen und Fähigkeiten bestmöglich zu fördern.

Allerdings gibt es sehr wohl Tipps, wie man als Elternteil besser mit bestimmten Situationen umgehen kann, und darauf wollen wir uns in diesem Artikel konzentrieren. Außerdem gibt es einige allgemeine Grundregeln und -werte, an denen sich Eltern zumindest orientieren können.

Beispielsweise gilt: Je jünger das Kind ist, desto weniger Zeit sollte es pro Tag vor einem Bildschirm verbringen. Mit dem Alter können dann allmählich auch die Bildschirmzeiten steigen. Da diese Frage aber viele Eltern beschäftigt, geben Medienpädagogen grobe Orientierungswerte für Bildschirmzeiten (TV, Videospiele, Handy, etc.):

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