Hinter den Pixeln, Folge 1 - Pixelgrafik: Ist das Kunst oder kann das weg?

Technisch wurden die Pixel schon lange von den Polygonen abgelöst. Doch während sich Videospiele immer weiter Richtung Fotorealismus bewegen, erscheinen immer noch Spiele im Retrolook. Warum das so ist, klären wir in der ersten Folge unseres neuen Podcast-Formats »Hinter den Pixeln«.

von Daniel Ziegener,
16.08.2018 10:00 Uhr

Auge auf: Wirklich zeitgemäß ist Pixelgrafik ja nicht mehr. Warum nutzen Entwickler sie trotzdem? Ist das nur eine Geldfrage - oder steckt doch etwas ganz anderes dahinter? (Bild: Death Trash)Auge auf: Wirklich zeitgemäß ist Pixelgrafik ja nicht mehr. Warum nutzen Entwickler sie trotzdem? Ist das nur eine Geldfrage - oder steckt doch etwas ganz anderes dahinter? (Bild: Death Trash)

In unserer großen Umfrage zu GameStar Plus hattet ihr euch unter anderem gewünscht, mehr über die Hintergründe der Spiele-Entwicklung zu erfahren. Aber gerne! Unser neues Podcast-Format »Hinter den Pixeln« blickt, nun, hinter die Pixel: Hier sprechen wir mit Entwicklern darüber, wie sie arbeiten, auf welche Hindernisse sie stoßen, und was sie dennoch an ihrer Arbeit lieben. Moderiert wird »Hinter den Pixeln« von Daniel Ziegener, dessen Podcast über die Evolution des Musikspiels Thumper auf der Gamesweek Berlin mit dem Medienpreis Games ausgezeichnet wurde.

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Alle zwei Wochen blicken wir in »Hinter den Pixeln« hinter die Kulissen der Spieleentwicklung, die erste Folge gibt's für alle Hörer, ihr könnt sie auch auf iTunes und Spotify hören. Alle weiteren Episoden erscheinen dann exklusiv für GameStar Plus, sowohl auf GameStar.de als auch im RSS-Feed für Plus-User.

Die Auftaktfolge dreht sich ums Reizthema Pixelgrafik: »Warum ist das so hässlich, warum muss das gepixelt sein?« - Kommentare wie diesen hören die Indie-Entwickler Alexander Zwerger und Barbara Wittmann häufig über ihr Horrorspiel Signalis. Auch Stephan Hövelbrinks arbeitet an einem Spiel mit Pixelgrafik. Für ihn hat der Look des Action-Rollenspiels Death Trash aber nichts mit Nostalgie zu tun. Warum ihre Spiele so aussehen, wie sie eben aussehen, erklären sie Daniel und euch in Hinter den Pixeln«.

Das knallharte Jump&Run Celeste nutzt Pixelgrafik - und bekam von GameStar eine 90er-Wertung. Für manche Spieler ist das ein Widerspruch in sich.Das knallharte Jump&Run Celeste nutzt Pixelgrafik - und bekam von GameStar eine 90er-Wertung. Für manche Spieler ist das ein Widerspruch in sich.

Um das besser zu verstehen, hilft auch ein Blick zurück auf die Anfänge der Pixelgrafik. Christoph Werner war für die Grafik des Aufbauspiel-Klassikers Die Siedler verantwortlich. Mit Pixeln hat er heute nicht mehr viel zu tun, aber der »Wuselfaktor« ist seit damals fest im Vokabular vieler Spielejournalisten verankert. Auch der Direktor des Computerspielemuseums in Berlin, Andreas Lange, beobachtet die Entwicklung von den ersten Pixeln auf den Monitoren der Arcade-Maschinen von Space Invaders bis zur hochauflösenden VR-Headsets.

Diese Gäste teilen ihre Perspektive auf Vergangenheit und Zukunft des Grafikstils, der bei manchen nostalgische Gefühle auslöst und für andere völlig veraltet wirkt.

Hinter den Pixeln
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Gibt es etwas, das ihr schon immer mal über die Spieleentwicklung wissen wolltet? Fall ja, nehmt euch euer Smartphone, startet die Rekorder-App und schickt einen kurzen Audiokommentar mit dem Betreff »Podcast« an brief@gamestar.de. Vielleicht wird euer Thema dann das einer der nächsten Folgen und ihr könnt euch selbst im Podcast hören.

Die Musik ist »Fireheart« von J1* und wird unter der Creative Commons BY 4.0 Lizenz verwendet.


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Celeste

Genre: Action

Release: 25.01.2018 (PC), 25.01.2018 (PS4), 25.01.2018 (Nintendo Switch), 26.01.2018 (Xbox One)

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