House of the Dragon: Neue Folge entfacht Diskussion um 5 Jahre alte Logiklücke aus Game of Thrones

Der Auftakt zur zweiten Staffel von House of the Dragon macht mit einer einzigen Szene einen großen Story-Patzer aus der letzten GoT-Staffel offenkundig.

Daenerys Targaryen konnte mit ihren Drachen selbst in den schneebedeckten Norden fliegen. Bildquelle HBO. Daenerys Targaryen konnte mit ihren Drachen selbst in den schneebedeckten Norden fliegen. Bildquelle HBO.

Die neue Staffel House of the Dragon ist da und startet - kleiner Spoiler - im hohen Norden. Wie wir euch zum Start bereits berichtet haben, beginnt die erste Folge Ein Sohn für einen Sohn, mit einem Ausflug an die bereits aus Game of Thrones bekannte Mauer.

Dort kommt es auch zu einem Wiedersehen mit einem echten Fan-Liebling aus der Vorgänger-Serie: dem Haus Stark.

Spoiler-Warnung: Da dieser Artikel ein Handlungsdetail aus der ersten Folge von House of the Dragon Staffel 2 thematisiert, enthalten die folgenden Absätze milde Spoiler. Weiterlesen auf eigene Gefahr.

Jacaerys Velaryon (Harry Collett) ist im Auftrag seiner Mutter, Königin Rhaenyra (Emma D'Arcy), nach Winterfell gereist, um von Lord Cregan Stark (Tom Taylor) die Entsendung von Truppen zur Unterstützung von Rhaenyras Thronanspruch zu erbitten. Doch Cregan kann nur ein paar wenige Hundert ältere Krieger entbehren – zu wichtig ist der Schutz der Mauer.

Doch bei dem Treffen wird auch eine mehr oder minder große Logiklücke aus der 7. Staffel von Game of Thones offenkundig. Diese hat mit den Drachen der Targaryens zu tun.

House of the Dragon: In Staffel 2 entbrennt ein erbitterter Krieg um den Thron Video starten 2:19 House of the Dragon: In Staffel 2 entbrennt ein erbitterter Krieg um den Thron

Der Elef... Drache im Raum

Denn Jacaerys erzählt in der Szene, dass sich sein Drache Vermithor geweigert habe, über den Rand der Mauer hinwegzufliegen. Auch der Drache seiner Vorfahrin Königin Alysannes hatte offenbar Angst davor, sich nördlich der Mauer aufzuhalten. Diese Begebenheit wird auch im 2018 erschienenen Roman Blut und Feuer von George R. R. Martin geschildert.

Das steht jedoch im krassen Gegensatz zu den Ereignissen von Game of Thrones.

Wir erinnern uns: In der siebten Staffel fliegt Königin Daenerys Targaryen (Emilia Clarke) mit ihren drei Drachen Rhaegal, Viserion und Drogon nördlich der Mauer, um dort Jon Schnee und seine Kameraden vor den Weißen Wanderern zu retten. Dank des Drachenfeuers kann sie die Eis-Zombies dort zu Hunderten abfackeln.

Nun stellen sich Fans natürlich die Frage, wieso Daenerys Drachen mit dem Norden der Mauer scheinbar kein Problem haben und suchen die Verantwortung für diese vermeintliche Logiklücke bei den damaligen Game-of-Thrones-Showrunnern David Benioff und D. B. Weiss. Unter anderem auf Reddit gibt es einiges an Häme für den offensichtlichen Fehler.

Den Büchern voraus

Tatsächlich war die Serie zum damaligen Zeitpunkt (2016) den Büchern von George R. R. Martin bereits vorausgeeilt. David Benioff und D. B. Weiss mussten bei der Story selbst kreativ werden – zum Leidwesen vieler Fans. Das Drachen-Detail konnten die beiden aber schlicht nicht ahnen, denn das entsprechende Buch von GoT-Autor George Martin erschien zwei Jahre später.

Insgesamt wäre es aber wohl besser gewesen, wenn Daenerys Drachen den Norden gemieden hätten: Denn in Game of Thrones wird Viserion vom Nachtkönig mit einem Eis-Speer getötet. Fortan hat Daenerys nur noch zwei Drachen. Der Nachtkönig nutzt den zum Zombie gemachten Viserion, um mit Drachenfeuer die Mauer zu zerstören und sich so den Weg in die Sieben Königslande frei zu brennen.

Eure Meinung ist gefragt: Ist euch die Logiklücke in der neuen Folge House of the Dragon aufgefallen? Was haltet ihr davon? Schreibt es uns gerne in die Kommentare!

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