Wie finde ich die perfekte Nachbarschaft?
Die richtige Umgebung kann euer Housing-Erlebnis massiv aufwerten. Bevor ihr euch auf die Suche macht, solltet ihr euch fragen: Was für ein Housing-Typ bin ich?
- Der Gelegenheitsbauer: Wenn ihr nur ab und zu in Ruhe basteln wollt, ist eine öffentliche Nachbarschaft völlig ausreichend. Sucht euch ein Viertel, in dem euer Lieblingsplatz noch frei ist, und genießt die Unabhängigkeit.
- Der Gemeinschaftstyp: In Gildensiedlungen ist die Wahl einfach. Wir nehmen, was frei ist, und bauen gleich neben unseren Vereinsmitgliedern.
- Der Profi-Siedler: Wer eine hochaktive Nachbarschaft sucht, sollte nicht auf den Zufall hoffen. Schaut gezielt in den Gildenforen oder auf speziellen Housing-Discords nach Gleichgesinnten. Besonders für RP-Spieler (Rollenspiel) lohnt sich die gezielte Suche nach thematisch passenden Nachbarschaften, um eine stimmige Atmosphäre zu garantieren.
Gerade wenn ihr das Housing zukünftig als elementares Kernfeature betrachtet und die Wahl eurer Nachbarschaft dementsprechend viel Aufmerksamkeit verdient, solltet ihr ein wenig Zeit in die Suche investieren.
Ein hervorragender erster Anlaufpunkt ist das offizielle deutsche WoW-Forum. Im Unterforum Behausungen findet ihr bereits einen dedizierten Sammelthread zur Suche nach Nachbarn, über den viele Gilden und Communities gezielt nach Gleichgesinnten Ausschau halten.
Eure Chancen vergrößern sich natürlich massiv, wenn ihr über den deutschsprachigen Raum hinausblickt. Der englische RP-Server Argent Dawn betreibt beispielsweise bereits einen beeindruckend großen Discord-Server, der sich ausschließlich um Nachbarschaften und das Thema Housing kümmert. Wir sind uns sicher: Sobald Midnight offiziell erscheint und das Feature für alle Spieler zugänglich ist und nicht nur für Vorbesteller, wird die Zahl spezialisierter Communities und Discords förmlich explodieren. Sehr gut!
Hausordnung und Gartenzaun: Wer darf was im Viertel?
Selbst in der idyllischsten Siedlung geht es nicht ohne ein paar Regeln (aber ohne Kehrwoche!). Das Rechtesystem sorgt dafür, dass ihr zwar Nachbarn habt, aber trotzdem der Herr im eigenen Heim bleibt.
Mein Plot, meine Regeln: Über euren eigenen Bereich habt ihr die volle Kontrolle. Ihr könnt zwar niemandem verbieten, euer Meisterwerk von der Straße aus zu bewundern. Aber wer den Rasen betreten oder die Haustür öffnen darf, bestimmt ihr in den Hauseinstellungen.
Dabei könnt ihr den Zugang zum Grundstück und zum Haus separat definieren. Zur Auswahl stehen die Kategorien Nachbarn, Gildenmitglieder, Freunde oder Gruppe. Standardmäßig ist euer Grundstück für jeden offen, während euer Haus für Fremde erst einmal verschlossen bleibt.
Management und Mitbestimmung: Die Rechte der Siedlungsleiter (Gildenmeister oder Satzungsgründer) sind zunächst bewusst schlank gehalten. In einer Satzungsnachbarschaft entscheidet der Leiter lediglich darüber, wer überhaupt einen Platz im Viertel erhält.
Die wichtigste Aufgabe der Leiter (egal ob in einer Satzungs- oder Gildensiedlung) ist jedoch die Planung der Unterfangen: Während die Unterfangen (siehe unten) in öffentlichen Vierteln automatisch rotieren, darf der Leiter hier monatlich auswählen, welches Gemeinschaftsprojekt die Nachbarschaft angehen soll.
Fortschritt und gemeinsame Unterfangen
Das Herzstück der sozialen Interaktion in Midnight sind die sogenannten Unterfangen. Dieses neue Feature könnt ihr euch wie eine gemeinschaftliche Variante des Handelspostens vorstellen, die speziell auf die Nachbarschaft zugeschnitten ist. Die monatlichen Projekte sorgen nicht nur für frischen Wind in eurer Siedlung, sondern verändern sogar das physische Aussehen eures Dorfplatzes, je nachdem, welches Unterfangen-Thema gerade aktiv ist.
Wer bestimmt das Unterfangen?
Ein Unterfangen ist immer für die Dauer eines vollen Monats aktiv. In öffentlichen Nachbarschaften habt ihr auf die Auswahl keinen direkten Einfluss; hier bestimmt der Zufall, welches Projekt als Nächstes ansteht. Wer also auf ein ganz bestimmtes Thema hofft, muss monatlich am Anschlagbrett vorbeischauen.
In privaten Siedlungen (Gilde oder Satzung) liegt die Entscheidung hingegen beim Leiter. Er kann gezielt festlegen, welches Unterfangen die Gemeinschaft angehen soll, um beispielsweise bestimmte Dekorationen für alle freizuschalten.
Gemeinsam zum Ziel: So macht ihr Fortschritte
Um ein Unterfangen erfolgreich abzuschließen, müssen die Bewohner verschiedene Aufgaben bewältigen. Das System wird euch sofort vertraut vorkommen, da es eins zu eins der Logik des Handelspostens folgt. Zu den Aufgaben gehören Klassiker wie das Absolvieren von zehn Weltquests, das Sammeln von Ressourcen oder das Abschließen von fünf Instanzen.
Der große Vorteil für Effizienz-Fans: Es entstehen enorme Synergieeffekte. Da sich Ziele regelmäßig mit denen des regulären Handelspostens überschneiden, oder zumindest ähnlich sind, sammelt ihr oft parallel Fortschritte für beide Systeme. So erledigt ihr eure monatlichen Pflichten quasi im Vorbeigehen, während ihr gleichzeitig tatkräftig eurer Nachbarschaft helft.
Belohnungen: Coupons, Gold und exklusive Deko
Natürlich bleibt euer Einsatz nicht ungewürdigt. Als Belohnung winken neben Gold und Erfahrungspunkten vor allem die neuen Gemeinschaftscoupons. Diese spezielle Währung könnt ihr bei den exklusiven Dekorationshändlern ausgeben, die passend zum jeweiligen Unterfangen im Dorf erscheinen. Falls ihr die Dekoration eines bestimmten Unterfangens möchtet, könnt ihr auch die private Nachbarschaft eines Freundes besuchen, wenn diese dort aktiv sind.
Das motivierende Belohnungssystem arbeitet mit mehreren Meilensteinen: Je weiter der Fortschrittsbalken eurer Nachbarschaft gefüllt ist, desto mehr Gegenstände schaltet der Händler für euch frei. Wer den Balken bis zum Anschlag füllt, darf sich über eine saftige Extra-Belohnung freuen, meist in Form von begehrten Gemeinschaftscoupons, mit denen der nächste Prachtbrunnen für den Garten gesichert ist.
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