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Auf geht's

Hunt: Showdown - Jede Jagd ist anders

Wir spielen Hunt: Showdown in der Closed Alpha und freuen uns darüber, dass in diesem elenden Sumpf so viel Abwechslung steckt.

von Petra Schmitz,
12.02.2018 14:56 Uhr

Eine Runde in Hunt: Showdown - So funktioniert die Monsterjagd 7:34 Eine Runde in Hunt: Showdown - So funktioniert die Monsterjagd

Meine beste Erfahrung in der Closed Alpha von Hunt: Showdown bisher? Das ist eine verflixt schwierige Frage, hatte doch jede Partie des Multiplayer-Shooters von Crytek ihre ganz speziellen Highlights. Außer vielleicht jene Runden, in denen ich schon nach ein paar Minuten durch einen Schuss aus dem Hinterhalt mit dem Gesicht im Dreck lag, weil mein Team auf der Karte rumgelärmt und so jeden verfügbaren anderen Spieler in der Nähe auf sich aufmerksam gemacht hatte.

Und die Partien, in denen wir blödsinnigst in die verfaulten Arme von Zombies und Minibossen rannten, um dort elendig zugrunde zu gehen, würde ich auch gerne vergessen.

Niemand muss sterben

Ganz weit vorne ist allerdings dieses fast schon lächerlich langsame Match, das gefühlte Jahre dauerte und in dem mein Team wirklich keinem einzigen anderen Spieler begegnete. Wir hörten lediglich Schüsse aus der Tiefe des Sumpfs, während wir die handelsüblichen Schlurfzombies lautlos mit Macheten ausschalteten, anschließend den Spinnenboss mit ein paar extralauten Dynamitstangen legten und dann schon fast gemütlich über den nächsten Ausgang von der Karte verdufteten. Gewonnen! Wahrscheinlich hatten sich die übrigen Teams schon gegenseitig ausgeknipst und die wenigen Spieler, die noch übrig waren, haben es aufgrund von Gesundheits- und Munitionsmangel vorgezogen, sich nicht in den Bosskampf einzumischen.

Der Butcher ist neben der Spinne der zweite Boss in der Alpha. Wo das Vieh zuschlägt, wächst kein Gras mehr.Der Butcher ist neben der Spinne der zweite Boss in der Alpha. Wo das Vieh zuschlägt, wächst kein Gras mehr.

Das Interessante an Hunt: Showdown ist, dass sich wirklich keine Partie wie die andere spielt, auch wenn viele Kernelemente stets gleich bleiben. Wir dringen immer mit einem maximal zwei Jäger kleinen Team in einen nicht näher definierten Sumpf in Louisiana zur vorletzten Jahrhundertwende ein, um dort eine Höllenkreatur zu töten und ihre Überbleibsel dann aus dem Moor zu tragen.

Dafür hagelt es Erfahrungspunkte und Dollar, die wir in Upgrades und bessere Ausrüstung investieren - oder in einen neuen Jäger, sollte unserer in den Matsch beißen. In Hunt: Showdown gilt: Ein toter Jäger bleibt tot.

Die kleineren Ortschaften, Friedhöfe, Farmen - all das befindet sich stets an den gleichen Stellen. Und dazwischen immer eine gleich große Menge Zombies und mutierte Menschen, wie der sogenannte Meathead, der lustigerweise ohne Kopf auskommt, dafür aber mit seinen fleischigen Armen ordentlich zulangt. Oder die sogenannten Hive, eine Frauengestalt, aus deren aufgeplatztem Brustkorb giftige Insektenschwärme entweichen.

Wir nähern uns vorsichtig der Farm. Von dort haben wir Schüsse gehört.Wir nähern uns vorsichtig der Farm. Von dort haben wir Schüsse gehört.

Die Variablen sind es, die Hunt spannend halten. Zum einen wird das Bossmonster immer woanders positioniert, und wir müssen zunächst über die im Sumpf verstreuten Hinweise sein Versteck ausfindig machen. Und dann sind da noch die anderen Spieler, nämlich im Maximalfall vier weitere Teams à zwei Jäger. Die haben selbstredend auch nichts anderes im Sinn, als zum Boss vorzudringen, ihn auszuschalten und mit der Beute zu verduften.

Dass man sich bei diesem Vorhaben über kurz oder lang über den Weg läuft, ist kaum vermeidbar. Man kann allerdings auch das Glück haben, dass sich die anderen Mannschaften irgendwo auf der Map aufreiben und man selbst völlig unbehelligt bleibt - wie mein Team in der gerade geschilderten, langsamen und vergleichsweise ereignislosen Runde.

Hunt: Showdown - Screenshots ansehen

Alle müssen sterben

Wenn ich recht darüber nachdenke, finde ich den Wahnsinn, der sich kurz danach zutrug, aber noch um einiges cooler. Eine der fünf Mannschaften stolpert recht bald nach Rundenbeginn zufällig über den Boss, das Vieh ist jedenfalls nach nur wenigen Minuten besiegt. Was zur Folge hat, dass sich plötzlich alle fünf Teams auf nur wenigen Quadratmetern einfinden, um sich gegenseitig über den Haufen zu schießen.

Wenn der Boss nämlich einmal tot ist, muss ihn auch niemand mehr suchen. Eine Anzeige auf dem Bildschirm verrät, dass seine Seele gerade in die Hölle verbannt wird, die Karte zeigt für alle die genaue Position der Kreatur. Da der Verbannungsprozess aber dauert und man erst danach die Überbleibsel des Viehs aufklauben kann, haben selbst die Teams, die sich weit weg befinden, noch genug Zeit, um einzugreifen.

Hunt: Showdown - Blutlinie, Jäger und Store erklärt 3:00 Hunt: Showdown - Blutlinie, Jäger und Store erklärt

Die Schießereien laufen in Hunt übrigens weitaus weniger sportlich und dynamisch ab, als man das sonst aus modernen Shootern gewohnt ist. Jeder Schuss fühlt sich mühevoll und wichtig an. Schon allein, weil Munition immer eine knappe Angelegenheit ist. Aber auch, weil das Zielen vergleichsweise anstrengend ist und die Kugeln wahnsinnig langsam fliegen. Vielleicht ist es aber auch ein noch nicht ganz ausgereifter Netcode, der dafür sorgt, dass zwei von drei Schüssen danebengehen. Schließlich ist Hunt: Showdown noch in der geschlossenen Alpha.

Wer am Ende gewonnen und ob überhaupt irgendwer gewonnen hat, weiß ich leider nicht, mein Team lag bald tot am Boden. Immerhin gingen wir mit ein paar Dollar und ein paar Erfahrungspunkten aus der Runde, weil wir sowohl ein paar Zombies als auch ein paar Spieler erledigen konnten.

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