Die Fantasy-Welt von Hero’s Hour 2 sieht auf den ersten Blick aus wie ein Heroes of Might & Magic 3 mit draufgestülpten Pixelart-Filter. Wer das legendäre Vorbild kennt, findet sich gleich zurecht, erobert mit seinem berittenen Helden Goldminen, klaubt Ressourcen auf, plündert Schatztruhen, lupft den Kriegsnebel.
Doch sobald unser Hero auf die ersten Monster trifft oder gar eine Stadt erobern will, wird alles anders: Statt ebenfalls rundenbasierte Hexfeld-Gefechte zu starten, schwenkt das Spiel auf eine Autobattle um. Und statt einzelner Einheiten-Stapel, die zum Beispiel 123 Harpyien symbolisieren, flattern dann wirklich 123 Harpyien umher. Das ermöglicht Schlachten mit hunderten Einheiten gleichzeitig, eben vom winzigen Frosch bis zum fetten Drachen.
Vom Einzelkämpfer zum Heldenquartett
»Ich fand damals das Introvideo von Heroes of Might & Magic 3 so cool, weil da turmhohe Titanen auf Harpyien gestampft sind«, erzählt mir Entwickler Benjamin Hauer bei seiner Präsentation, »aber im Spiel selbst waren die Titanen genauso klein wie die Harpyien. Das will ich in Hero’s Hour 2 besser machen, mit echt großen Monstern.«
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Ganz frisch: Der Hero's Hour 2 Anouncement Trailer zeigt die Spiel-Elmente im Schnelldurchgang.
Dass er das Zeug dazu hat, hat Benjamin aka »ThingOnItsOwn« bereits 2022 mit Hero’s Hour bewiesen, das bei Steam auf solide 79 Prozent Positivwertungen kommt. Den Vorgänger hat er damals als Solo-Entwickler gestemmt, doch für Hero’s Hour 2 ist die Entwicklertruppe jetzt, nun ja, viermal so groß.
Das ermöglicht unter anderem mehr Bandbreite bei den Fantasy-Viechern: Das Spiel kombiniert eine wilde Mischung aus üblichen Fantasy-Verdächtigen (Vampire, Greife, Minotauren und so), sowie neuen Monstern wie hüpfende Riesenhände und Seestern-artige Miniviecher. Ja, klingt etwas bekloppt, sieht in Aktion aber echt spaßig aus.
Eins, zwei, drei, ganz viele: Unsere Kavallerie rauscht durch Zombies, wir schmeißen einen Meteor rein. Es gibt übrigens einen Trick, die Zahl der Reiter zu bestimmen: Zählt einfach die Pferdebeine, und teilt das Ergebnis durch vier. Dankt mir später!
Fiese Zauber soll es auch geben, so könnt ihr eine Feindtruppe mit Spinneneiern bewerfen, und wenn die Wirte sterben, schlüpfen Spinnen aus, die wiederum für euch kämpfen. Manche Heldinnen und Helden beherrschen auch eine besonders mächtige Drachenform, in der sie selbst mitkämpfen.
Rollenspiel und Städtebau
Die namensgebenden Helden entwickelt ihr wie im großen Vorbild Heroes 3. Sie gewinnen Erfahrung, legen erbeutete Ausrüstung an, verbessern Primärtugenden wie Angriffskraft oder Glück, die sich direkt auf ihre Begleitarmee auswirken. Bis zu acht Truppentypen darf ein Held mit sich führen, schon auf Level 1 reden wir hier über rund 200 Einheiten.
Eure Recken lernen aber auch Zauber wie brachiale Meteorschauer oder den perfideren Spirit-Spruch, die eure Gegner nach ihrem Ableben in Geister verwandeln, die dann ihre ehemaligen Waffenbrüder angreifen.
Neben Helden-Aufpäppeln, Monsterkloppen und Welterkunden kümmert ihr euch auch um den Ausbau eurer Städte, die euch unter anderem mehr und bessere Truppen spendieren. Auch die sind voller Pixel-Art-Details, und Heroes-3-Veteran kommen gleich klar damit.
Das könnt ihr auch bald selbst ausprobieren: Hero’s Hour 2 soll als nächstes in den Early Access starten, mitterweile ist auch seine Steamseite live.
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