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Inhaltsverzeichnis
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Monster Hunter Rise ist harte Arbeit, aber es lohnt sich verdammt noch mal

Das Warten auf den PC-Release fällt schwer. Denn Monster Hunter Rise bietet schon jetzt Herausforderung, Abenteuer und spektakuläre Momente.

von Sascha Penzhorn,
08.04.2021 05:00 Uhr

Großes Spektakel und Geralt aus The Witcher ist (dank Charaktereditor) auch dabei: Monster Hunter Rise begeistert unseren Autoren bereits auf der Nintendo Switch. Warum der PC-Release für Freunde anspruchsvoller Action ein Fest wird, verrät er euch in seiner Kolumne. Großes Spektakel und Geralt aus The Witcher ist (dank Charaktereditor) auch dabei: Monster Hunter Rise begeistert unseren Autoren bereits auf der Nintendo Switch. Warum der PC-Release für Freunde anspruchsvoller Action ein Fest wird, verrät er euch in seiner Kolumne.

Ich reite auf meinem schwer gepanzerten Palamute-Kriegshund in die Schlacht, einem waschechten Drachen entgegen. Ich mache mich bereit, auf dem letzten Meter abzuspringen und das Monster im Flug mit gezückter Lanze zu durchbohren. Mrs. Miller, meine Palico-Begleiterin, pflanzt vorsorglich einen Baum, dessen magische Aura Verletzungen heilt. Palicos sind aufrecht gehende Katzen, die Monsterjägern wie mir hilfreich im Kampf zur Seite stehen.

Ich ramme der Bestie meine Waffe voll in die Kauleiste. Das ist nicht nur wichtig, um gleich klarzustellen, wer hier der Boss ist - abgebrochene Zähne, Klauen, Schuppen und andere Einzelteile eignen sich hervorragend zur Herstellung mächtiger Waffen und Rüstungen. Ich darf das Monster keine Sekunde aus den Augen lassen: Das vordere Ende speit Feuer, während hinten ein mit einem tödlichen Giftstachel bewehrter Schwanz wild um sich peitscht.

Da bebt plötzlich die Erde. Der Kampfeslärm hat Rajang angelockt, eine Art gehörnten Gorilla im King-Kong-Format, der auf uns zustürmt, umgehend von hinten den Drachen umschlingt, ihn in die Luft reißt, dann rückwärts über seine Schulter wirft und krachend zu Boden klatscht. Darauf packt er den Lindwurm am Schwanz, hebt ihn erneut in die Luft, wirbelt ihn herum und rammt ihn noch mal mit voller Wucht auf die Matte. Wenige Augenblicke später sitze ich auf Rajangs Rücken, während er den Drachen mit seinen Fäusten bearbeitet. Das ist allemal sicherer, als zwischen den beiden zu stehen. Eine Jagd verläuft selten wie erwartet. Das ist Monster Hunter Rise.

Link zum YouTube-Inhalt

Der Autor
Monster Hunter spielte Sascha Penzhorn erstmals auf der PSP und setzte sein Abenteuer später auf Nintendos 3DS und dann am PC mit Monster Hunter World fort. Ein PC-Release von Monster Hunter Rise, dem neuesten Teil der Reihe, ist noch rund ein Jahr entfernt, weshalb er das Teil schon jetzt auf Nintendo Switch spielt. Sämtliche bisher vorhandenen Inhalte einschließlich aller Bossmonster hatte er nach 50 Stunden erledigt. Jetzt wartet er auf das erste große Inhaltsupdate und hilft derweil seiner Freundin Claire und Online-Zufallsgruppen bei der Jagd auf die lebensgefährlichen Riesenbestien rund um das Dörfchen Kamura.

Für Workaholics

Ich habe Freun… ähem, sorry. Jetzt hätte ich um ein Haar übertrieben. Nochmal von vorn: Ich kenne Menschen, die spielen zur Entspannung. Viele meiner Switch-Kontakte versenken seit Monaten unzählige Stunden in Animal Crossing, um dort Unkraut zu rupfen, Schulden abzustottern, die Nachbarn kennenzulernen und Second-Hand-Möbel zu kaufen.

Alles Dinge, zu denen man mich im richtigen Leben zwingen muss und auf die ich in Videospielen, einem Medium, in dem man alles sein und tun kann, erst recht keine Lust habe. Das soll gar keine Kritik sein - schließlich gibt es viele unterschiedliche Spielertypen und alle sollen machen, woran sie Spaß haben. Aber mir persönlich bringt das nichts.