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Seite 4: Intel Sandy Bridge - Core i7 2600K und Core i5 2500K im Test

Spiele-Benchmarks

Nun zur für Spieler wichtigsten Frage: Was leistet Sandy Bridge in der Realität? Dazu haben wir alle aktuellen Topmodelle von AMD und Intel in fünf Spielen, dem Render-Test Cinebench R11.5 sowie einem Encodier-Durchlauf mit dem x264-HD-Benchmark unterzogen. In den Spielen messen wir in der gängigen 22-Zoll-Auflösung 1680x1050 sowie der Full-HD-Auflösung 1920x1080 jeweils mit maximalen Details. Niedrigere Einstellungen und Auflösungen würden die Unterschiede zwischen den CPUs zwar noch deutlicher machen, sind aber fern der Spielerealität. Auf Kantenglättung und Texturfilterung verzichten wir jedoch, da sogar die verwendete High-End-Grafikkarte Nvidia Geforce GTX 580 mit diesen Bildverbesserungen relativ viel Einfluss auf die Ergebnisse hätte.

Um es kurz zu machen: Laut unseren Benchmarks sind die Sandy-Bridge-CPUs ein echter Schritt nach vorne und liefern deutlich mehr Leistung als die Sockel-1156-Vorgänger. Selbst Intels Spitzenmodell für den Sockel 1366, der 900 Euro teure Sechskerner Core i7 980X wird unterm Strich mit durchschnittlich 104,9 zu 106,5 fps (1680x1050) und 99,6 zu 100,8 fps (1920x1080) knapp vom neuen und 600 Euro günstigeren Core i7 2600(K) geschlagen. Auch der 200 Euro günstige i5 2500(K) liefert mit im Schnitt 102,7 (1680x1050) und 97,9 fps (1920x1080) ein in der Praxis nur unmerklich schlechteres Ergebnis ab und ist unter dem Preis-Leistungs-Aspekt für aufrüstwillige Spieler sicher die lohnendste Alternative.

AMDs Topmodelle Phenom II X6 1100T und X4 975 BE mit sechs beziehungsweise vier Kernen liegen mit 73,3 und 72,1 fps in 1680x1050 sowie 68,6 und 69,7 fps in 1920x1080 deutlich dahinter. Allerdings fließen in die Durchschnittswerte der AMD-CPUs auch die ungewöhnlich niedrigen Messergebnisse von F1 2010 mit ein. In dem Formel-1-Titel schneiden die Phenoms unerwartet schlecht ab – trotz aktuellem Patch 1.01 und dem von Codemasters bereitgestellten Hotfix für Sechskern-CPUs sind sie mit 48,0 (X6 1100T) und 51,0 fps (X4 975 BE) nur etwas mehr als halb so schnell wie Core i7 2600K (90,0 fps) und i5 2500K (87,0 fps). In den anderen Benchmark-Titeln sind die Abstände zwischen AMD und den Sandy-Bridge-CPUs aber deutlich geringer, etwa in Call of Duty: Black Ops mit 93,5 (X6 1100T) und 91,5 fps (X4 975 BE) zu 122,8 (i7 2600K) und 124,3 fps (i5 2500K). Der Abstand ist trotzdem signifikant, auch wenn Sie beim Phenom II X6 1100T für 200 Euro zwei Rechenkerne mehr als beim gleich teuren i5 2500K erhalten.

Im Vergleich zum Vorgänger Core i7 870 für den Sockel 1156 ist der Vorsprung der Sandy-Bridge-CPUs teils ebenfalls erheblich: Mit 50,1 zu 62,5 fps in Starcraft 2 (1920x1080) muss sich der i7 870 dem mit einem Preis von 300 Euro gleich teuren Core i7 2600K deutlich geschlagen geben. Unterm Strich kann einzig der wesentlich kostspieligere Core i7 980X den Neulingen in Spielen die Stirn bieten.

Anwendungs-Benchmarks

Nur in konsequent auf Multi-Core-CPUs getrimmten Anwendungen wie dem Cinebench rechtfertigt der Sechskerner, der dank Hyperthreading zwölf Threads parallel bearbeiten kann, seinen extremen Preis einigermaßen und liegt mit 8,8 Punkten weit vor dem Core i7 2600K mit 6,8 Punkten. Auch beim Encodieren eines HD-Videos mit dem x264-HD-Benchmark liegt der Sechskerner mit 49,7 fps spürbar vor dem Core i7 2600K mit 35,7 fps und dem Phenom II X6 1100T mit 31,3 fps.

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