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Seite 5: Interview mit Prof. Dr. Christian Pfeiffer

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Der Pate Der Pate

Stern: Es gibt die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien. Wird die USK überhaupt noch benötigt, wenn man die Prüfstelle stärken kann?
Prof. Dr. Christian Pfeiffer: Da sollte man zu einer besseren Kooperation kommen. Frau von der Leyen und Herr Laschet streben das offenbar ja auch an. Die Bundesprüfstelle macht eine hervorragende Arbeit. Sie verhungert jedoch leider am ausgestreckten Arm der USK, weil sie in dem Augenblick ihre Zuständigkeit verliert, in dem ein Spiel eine Alterskennzeichnung erhält. Da nutzt man die Qualität der Prüfstelle bislang zu wenig.

Stern: Sie fordern eine stärkere staatliche Kontrolle der USK?
Prof. Dr. Christian Pfeiffer: Darauf wird es vielleicht hinauslaufen.

Stern: Was sind Ihre drei wichtigsten Empfehlungen an die Abgeordneten?
Prof. Dr. Christian Pfeiffer: Eine grundlegende Reform der USK, eine Verschärfung der Normen und vor allem muss, drittens, eine Geldquelle geschaffen werden, damit wir bundesweit eine Informationskampagne starten können, damit wir bundesweit Therapieansätze für die Computersüchtigen entfalten können. Ich schlage vor, eine Abgabe für jedes verkaufte Computerspiel in Höhe von 50 Cent einzuführen. Das würde 20 Millionen Euro pro Jahr erbringen und die zuständigen Organisationen in die Lage versetzen, endlich vernünftige Maßnahmen zu ergreifen. Gegenwärtig mangelt es der USK an Geld. Das sollte sich ändern. Die Organisation, die für den Jugendmedienschutz zuständig ist, müsste Mittel und Wege haben, gegen die wachsende Computerspielsucht Maßnahmen zu ergreifen.

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