Seit einigen Monaten liebäugle ich immer wieder mit dem Kauf eines neuen iPhones. Ich hatte euch erst kürzlich davon berichtet, dass mein altes iPhone 13 Pro mit dem Update auf iOS 27 wieder so viel besser läuft und es sich anfühlt wie ein neues Gerät.
Das ist super, aber ... ja, aber. Ich fühle mich trotzdem irgendwie abgehängt, gerade auch weil ich in meinem Job täglich von neuen Features berichte und sie natürlich auch ausprobieren möchte. Ich merke, ich verpasse was.
Die bisherigen Funktionen von Apple Intelligence hatte ich auf meinem iPad mini unter iOS 26 ausprobiert und war wenig angetan. Allerdings hat sich mit iOS 27 jetzt so dermaßen viel getan, dass es mir doch in den Fingern juckt.
Mein Kollege Patrick hat im direkten Vergleich zwischen iPhone und Samsung S26 Ultra gesehen, wozu Apples neue Foto-KI fähig ist. Und nicht nur er ist davon beeindruckt, ich bin es auch.
Dazu kommt: Ich bin mit dem Kamerasystem meines alten iPhone nicht mehr ganz zufrieden. Die Hauptkamera ist in Ordnung, aber gerade beim Zoom hat sich bei den neueren Modellen doch einiges getan. Ein Upgrade ist damit eigentlich beschlossene Sache. Nur welches?
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Das iPhone Air nach 30 Tagen – mein Fazit!
Das Zwei-Klassen-System
Ich habe in den letzten Wochen immer wieder in die Schaufenster von Händlern und Providern geschaut und mit dem iPhone 17 oder iPhone 17 Pro geliebäugelt. Doch mit der diesjährigen WWDC-Keynote kam ein Stück weit die Ernüchterung.
Ja, die meisten Apple-Intelligence-Features laufen ab dem iPhone 15 Pro aufwärts. Aber für das laut Apple »leistungsstärkste On-Device-Modell, Siris »ausdrucksstarke« Stimmen und die fortschrittlichen Diktierfunktionen« braucht man mindestens ein iPhone 17 Pro oder iPhone Air.
Das nimmt man im ersten Moment so hin – bis man merkt, dass Apple damit sogar das nicht einmal ein Jahr alte iPhone 17 aus dem Support für die stärksten Siri-Features wirft. Ein Gerät, das im Apple Store noch immer für mindestens 950 Euro verkauft wird.
Das hinterlässt bei mir einen faden Beigeschmack und ein mulmiges Gefühl.
Und es stellt sich mir eine unbequeme Frage: Wer garantiert mir, dass iPhone 17 Pro und iPhone Air in zwei Jahren noch vollständig unterstützt werden? Was, wenn Apple die Grenze mit iOS 28 oder 29 weiter nach oben zieht – vielleicht auf das iPhone 18 Pro? Niemand kann das garantieren.
Das EU-Problem macht es noch absurder
Genau hier liegt aber auch noch die eigentliche Ironie meiner Situation: Die Siri-AI-Features, um die es mir geht, werden zunächst ohnehin nicht in der EU erscheinen. Wann genau, ist völlig offen. Es könnte nächstes Jahr sein. Oder in drei Jahren.
Das heißt: Ich würde mir heute ein teures Gerät kaufen, in der Hoffnung, irgendwann Funktionen zu bekommen, die heute noch gar nicht verfügbar sind – und die auf günstigeren Modellen möglicherweise nie ankommen.
Das iPhone Air fällt für mich ohnehin aus, allein wegen der eingeschränkten Kamera und dem kleineren Akku.
Aber auch das iPhone 17 Pro gibt mir kein gutes Gefühl: Mit dem nächsten iPhone-Zyklus wird es direkt zum ältesten unterstützten Modell – und damit für mich perspektivisch zum unsichersten.
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Also warte ich wohl oder übel. Auf das iPhone 18 – und sehr wahrscheinlich wegen der Kamera auf das iPhone 18 Pro. Nicht, weil ich es unbedingt will. Aber aus meiner Sicht lässt mir Apple keine andere Wahl, wenn ich ein Gerät suche, das auch in den nächsten Jahren noch den vollen Siri-AI-Support erhält.
Am Ende werde ich also wohl zum teuersten Modell der nächsten Generation greifen – schlicht, um auf der sicheren Seite zu sein.

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