Iron Danger: Dieses Rollenspiel wird geschnitten und das ist Absicht

Die Entwickler des im März erscheinenden Iron Danger sind professionelle Cutter. Das nutzen sie, um ihr RPG mit einer Rückspulfunktion zu versehen, die wie ein Schnittprogramm funktioniert.

von Géraldine Hohmann,
11.02.2020 18:10 Uhr

Die Spielwelt von Iron Danger ist von verschiedenen Stilrichtungen wie Steampunk und Fantasy inspiriert. Deswegen bekommt es Protagonistin Kipuna hier auch mit einem stählernen Eisbären zu tun. Die Spielwelt von Iron Danger ist von verschiedenen Stilrichtungen wie Steampunk und Fantasy inspiriert. Deswegen bekommt es Protagonistin Kipuna hier auch mit einem stählernen Eisbären zu tun.

Am 25. März 2020 erscheint Iron Danger auf Steam. In dem isometrischen Open-World-Rollenspiel der Entwickler Action Squad Studios tragen wir mit zwei verschiedenen Charakteren pausierbare Taktikgefechte aus. Hier kommen Schwerter, Magie und Heiltränke zum Einsatz, während wir uns zwischen den Kämpfen durch die offene Spielwelt klicken. So weit, so bekannt.

Mit einer ganz bestimmten Spielmechanik hebt sich Iron Danger aber dann doch von bekannten Genre-Vertretern ab: Einen großen Teil des Interface beansprucht eine Zeitleiste für sich, wie sie Cutter aus Videoschnittprogrammen kennen.

Zeitreise und brennende Gegner

Die Leiste am unteren Bildschirmrand ist in 5-sekündige Abschnitte geteilt. Damit erlaubt Iron Danger uns, in der Zeit zurückzuspringen und so beispielsweise den Tod unserer Spielfiguren zu verhindern.

Gleichzeitig möchte uns Entwickler Action Squad Studios mit dieser Gameplay-Mechanik dazu motivieren, verschiedene Taktiken auszuprobieren und neue Lösungsansätze zu finden. Das Spielen mit unterschiedlichen Herangehensweisen soll einer der Schwerpunkte von Iron Danger werden.

So soll die Umgebung der Level uns interaktive Elemente zur Verfügung stellen, die wir im Kampf zu unserem Vorteil ausspielen können: Wir stecken beispielsweise Gegner mittels Feuermagie in Brand und stoßen sie in ein entflammbares Kornfeld. Oder aber wir locken einen Feind in eine Sackgasse, um diesen mithilfe eines umstürzenden Baums zur Strecke zu bringen.

»Transformers trifft Herr der Ringe«

Der finnische Entwickler Action Squad Studios beschreibt Iron Danger als eine Art »Mischung aus Transformers und Der Herr der Ringe«. Dieser Genre-Mix ergibt sich aus der Kombination von Steampunk und Fantasy, stählernen Monstern und Gestalten aus nordischer Folklore.

Die Protagonistin von Iron Danger ist Kipuna, ein Dorfmädchen mit einer antiken Kraft, die es ihr erlaubt, die Zeit und den Tod zu manipulieren. Und natürlich steht nicht weniger als das Schicksal der ganzen Welt auf dem Spiel.

Publisher Daedalic hat Iron Danger in den vergangenen Monaten bereits diverse Gameplay-Videos gewidmet. Darin wird unter anderem das Kampf- und Rückspul-System aus der Alpha-Version gezeigt. Zur Bekanntgabe des Erscheinungsdatums am 25. März 2020 auf Steam veröffentlichte Daedalic den finalen Release-Trailer.

Was haltet ihr von der Zeitreise-Mechanik: Seid ihr gespannt auf Iron Danger? Lasst es uns in den Kommentaren wissen.

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