Neuer Hardcore-Shooter zeigt den Ersten Weltkrieg von einer ganz anderen Seite

Die Macher von Verdun und Tannenberg verlagern das Schlachtfeld in die Alpen. Wir stellen euch den Militär-Shooter Isonzo vor.

von Christian Just,
25.03.2021 10:00 Uhr

Erster Trailer zum neuen WW1-Hardcore-Shooter Isonzo zeigt Alpen-Schlachten 0:49 Erster Trailer zum neuen WW1-Hardcore-Shooter Isonzo zeigt Alpen-Schlachten

Nach Verdun und Tannenberg folgt der dritte Hardcore-Shooter im Ersten Weltkrieg von Entwickler BlackMill Games. Diesmal dreht sich alles um die alpine Kriegsführung.

In Isonzo finden die Schlachten in den Alpen und rund um den gleichnamigen Fluss statt, der größtenteils durch das heutige Slowenien fließt. So treten wir für die beteiligten Fraktionen des italienischen Königreichs und der Monarchie Österreich-Ungarn an.

Das Spiel soll im Laufe des Jahres 2021 auf Steam erscheinen. Wir stellen euch den neuen Militär-Shooter vor und erklären alles Wissenswerte.

Worum geht's in Isonzo?

Isonzo will klassische Tugenden des Genres auf ein unverbrauchtes virtuellen Schlachtfeld transportieren.

  • Realismus-Anspruch: Als Hardcore-Shooter soll Isonzo möglichst authentische Schlachten abbilden, samt historisch korrekt gestalteter Waffen und Uniformen.
  • Die Schlachtfelder: Die Bergregion der Alpen dient als Schauplatz. Hier kämpfen zwei Teams auf schneebedeckten Gipfeln, in tiefen Tälern und zwischen den Häusern kleiner Bergdörfer. Aber auch die berüchtigten Schützengräben durchziehen die Level.
  • Historische Schlachten: Ein neuer »Offensive«-Modus will die historischen Schlachten im Ersten Weltkrieg möglichst akkurat wiedergeben. Dafür haben die Entwickler Filme, Tagebücher und Bildmaterial ausgewertet und auch vor Ort selbst Recherchen durchgeführt.
  • Klassen und Loadouts: Isonzo will großen Wert auf taktisches Gameplay legen. So wählen Spieler Klassen wie Offizier, Scharfschütze oder Ingenieur, die definierte Rollen auf dem Schlachtfeld erfüllen müssen.
  • Taktische Optionen: Als Offizier können Spieler etwa Artillerie zur Unterstützung rufen, um gegnerische Positionen zu beschießen. Ingenieure durchschneiden mit Werkzeugen den Stacheldraht, um neue Angriffswege zu öffnen. Und Scharfschützen nutzen frühe Zielfernrohre, um über große Distanzen zu kämpfen. Gewehrgranaten helfen, feindliche Stellungen auszuheben. Außerdem spielen auch berüchtigte Taktiken wie Giftgas und Nahkämpfe mit Bayonetten eine Rolle.

Wie die verschiedenen Elemente von Isonzo in Aktion aussehen, zeigen der Trailer oben im Artikel sowie die folgenden Screenshots:

Isonzo - Screenshots ansehen

Unverbrauchtes Szenario

Der Erste Weltkrieg hat als Shooter-Szenario schon mehrere Ableger bekommen. Unter den Hardcore-Shootern konnte Beyond the Wire uns bereits im Early Access überzeugen. Der größte Name in diesem Sektor ist Battlefield 1, der die erfolgreiche Shooter-Marke anno 2016 in den Ersten Weltkrieg führte.

Speziell die Schlachten in den Alpen wurden bislang nur von Battlefield 1 auf der Map Monte Grappa behandelt. Damit bietet Isonzo ein Szenario, das bislang in Multiplayer-Shootern wenig Beachtung bekam.

Ein Gameplay-Mix aus den Vorgängern

Mit Isonzo erscheint das dritte Spiel von BlackMill Games, das sich den Ersten Weltkrieg als Shooter-Szenario aussucht. Die Entwickler betrachten das neue Spiel als Weiterentwicklung der beiden Vorgänger und möchte die Vorzüge der Spiele auf neue Weise kombinieren.

So soll Isonzo »die Intensität von Verdun mit der Größe von Tannenberg kombinieren«, wie BlackMill in einer Pressemitteilung erklärt. Wie sich das genau ausformt, ist noch nicht klar. Entwickler Matt Hergaarden äußerte sich folgendermaßen:

"Die italienische Front war die perfekte Gelegenheit für uns, die WW1-Spieleserie zu erweitern. Die alpine Kriegführung in Isonzo bringt viele neue Spielmechaniken in die Serie, zusammen mit der völlig neuen italienischen Armee, die gegen Österreich-Ungarn antritt."

Zum Release

Eine Steam-Seite von Isonzo existiert bereits. Die Entwickler streben einen Release im Jahr 2021 an, genauer wurde BlackMill Games nicht. Auch ein Preis wurde bislang nicht kommuniziert. Die beiden Vorgänger Verdun und Tannenberg schlagen mit jeweils rund 18 Euro zu Buche.

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