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Fazit: Killer is Dead: Nightmare Edition im Test - Macho Mondo metzelt Mondmonster

Fazit der Redaktion

Thomas Wittulski: Trotz der moralischen Fehltritte kann ich mich spielerisch mit Killer is Dead anfreunden. Das Kampfsystem ist durchdacht, die Gegner sind abwechslungsreich. Und die zweifellos vorhandenen Schwächen (schlechte Kamera, fehlender Gegner-Lock, überflüssige Deckungsfunktion) macht das Spiel mit seiner schrillen Inszenierung wieder wett. Die einzelnen Aufträge, Bossgegner, die Dialoge, die Nebenmissionen, die abgefahrenen Einzelteile fügen sich zu einem so absurden Ganzen, das man sich das Ergebnis als Actionfan zumindest mal angesehen haben muss - auch wenn Suda wie gesagt gerade bei den Gigolo-Missionen arg übers Ziel hinausschießt.

Dimitry Halley: Eigentlich müsste mich der überdrehte Stil von Killer is Dead packen, zumal Mondos Monsterhatz so einige spielerische Stärken hat. Aber die Darstellung von Frauen in Sudas neuem Spiel geht einfach nicht in Ordnung - so sehr nicht in Ordnung, dass es mich aufregt. Während des Spielens habe ich ununterbrochen auf irgendeinen Wink gewartet, der das Anglotzen und Abschleppen der stereotypen Damen entkräftet oder selbstironisch auf die Schippe nimmt. Denn dann hätte ich mich mit damit zumindest arrangieren können. Doch spätestens wenn Mondo erklärt, dass er seine Mitbewohnerin Mika nur bei sich erträgt, weil sie gute Spiegeleier macht, dann fällt er als Held für mich durch - und Killer is Dead damit auch.

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