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Seite 2: Killer is Dead: Nightmare Edition im Test - Macho Mondo metzelt Mondmonster

Freizeitbeschäftigung

Praktisch: Unseren Arm können wir alternativ zur Standardwaffe auch mit anderen Aufsätzen ausstatten. Da gibt's zum Beispiel einen Bohrer oder die äußerst nützliche Eiskanone, die Gegner kurzzeitig festfrieren lässt. Erspielen können wir uns die Upgrades nur über die optionalen Gigolo-Missionen, deren Ziel immer darin besteht, attraktive Frauen ins Bett zu kriegen.

Wir treffen uns mit den Damen und sammeln durch heimliche Blicke auf ihre erogenen Zonen Mut. Mut, um der Angebeteten vorher im Shop gekaufte Geschenke zu machen. Als Belohnung dafür gibt's Sex. Später rufen uns die einzelnen Damen zwar noch ab und an per Handy an, Mondo ignoriert die Anrufe aber - er hatte ja seinen Spaß.

Gigolo Mission: Cocktail trinken Die Gigolo-Missionen bestreiten wir, um neue Aufsätze für unseren bionischen Arm zu erhalten. Erster Schritt: Wir sitzen mit einer Dame an der Bar.

Mut Ziel ist es, der Dame ein Geschenk zu überreichen, um sie ins Bett zu kriegen. Bevor wir und das trauen, müssen wir erst Mut ansammeln (Anzeige unten links) indem wir der Dame in den Ausschnitt gucken...

Mehr Mut ... und auf die Beine. Ist die Leiste voll, überreichen wir der Dame das Geschenk und das Minispiel ist zu Ende. Ein bizarres Minispiel.

Geschenk machen Wir überreichen der Angebeteten ein Geschenk (Blumen, Schmuck, ...), das wir vorher mit unserer hart verdienten Kohle im Shop kaufen.

Waffe nutzen Und schon laufen wir mit unserem neuen Waffenaufsatz für unseren bionischen Arm umher.

Die Gigolo-Missionen spielen sich nicht nur völlig belanglos, sie sind auch geschmacklos bis ins Mark. Als satirische Überspitzung des bisweilen fragwürdigen Frauenbilds in vielen Computerspielen hätte so etwas vielleicht funktioniert - allerdings sind die entsprechenden Szenen in Killer is Dead weder satirisch, noch werden sie in irgendeiner Weise durch das Spiel kritisiert. So sind die Gigolo-Missionen weder witzig noch überzeichnet, sondern schlicht geschmacklos. Darauf hätte der Entwickler besser verzichtet.

Besser mit Gamepad

Technisch ist Killer is Dead nicht ganz auf der Höhe. Vor allem die nicht frei anpassbare Maus-Tastatur-Steuerung ärgert, wir können lediglich aus zwei Vorlagen wählen. Die funktionieren zwar, fühlen sich aber sperrig an. Ein flüssiges Spiel entsteht so nicht. Besser ist es in jedem Fall, das Spiel mit dem Gamepad anzugehen.

Das Art-Design überspielt die angestaubte Optik mit Bravour: Der Comic-Look passt perfekt zum Spiel. Auch wenn durch die eigentlich stilvollen Schattierungen ein paar Stellen im Spiel etwas zu dunkel geraten sind. Auch akustisch hält uns Killer is Dead bei Laune: Fans japanischer Spiele können von der sehr guten englische Synchronisation auch ins japanische Original wechseln.

Die Kämpfe spielen sich flott und unkompliziert, geschicktes Timing ist aber trotzdem unerlässlich. Die Kämpfe spielen sich flott und unkompliziert, geschicktes Timing ist aber trotzdem unerlässlich.

Der Soundtrack ist wunderbar vielseitig - von Jazz bis Hardrock ist alles dabei. Killer is Dead ist insgesamt ein kurzweiliges Abenteuer, das mit seiner abgedrehten Inszenierung und den flotten Kämpfen durchaus was bietet, spielerisch hat Sudas Monsterhatz aber zu wenig Fleisch auf den Knochen, um die miesen Gigolo-Missionen aufzuwiegen.

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