50% aufs erste Jahr – nur für kurze Zeit!

50% aufs erste Jahr – nur für kurze Zeit!

Seite 2: »Killerspiele« - Weiterer Frontal 21-Beitrag im ZDF

GameStar Plus Logo

Artikel auf einer Seite lesen

50% Rabatt auf euer erstes Jahr GameStar Plus

Jetzt nur für kurze Zeit: die ersten sechs Monate im Jahresabo mit dem Code »NEU50« sparen. Deine Vorteile:

Zugriff auf alle Artikel, Videos & Podcasts von GameStar
Exklusive Tests, Guides und Reportagen
Von Experten, die wissen, was gespielt wird
Keine Banner und viel weniger Werbespots
Jederzeit online kündbar

Du hast bereits GameStar Plus? Hier einloggen.

Inhaltsverzeichnis

Eine weitere über zwei Jahre angelegte Studie der Universität Tübingen und der Schulberatungsstelle Bayern Ost unter 12- bis 14-Jährigen Schülern kommt zu einem ähnlichen Ergebnis. So würde der beim Ansehen von Horrorfilmen oder dem Spielen von Gewaltspielen empfundene Hass über die Jahre hinweg zu einer Charaktereigenschaft der Jugendlichen werden. Die Studie sieht einen direkten Zusammenhang zwischen dem Konsum von gewalthaltigen Medien und der Schülergewalt und Delinquenz bei 14-Jährigen.

Die Studien der Fachhochschule Köln werden von Frontal 21 jedoch deutlich anders behandelt. So unterstellt das Magazin den Kölner Wissenschaftlern, die Spiele-Industrie nur deshalb in Schutz zu nehmen, weil diese finanzielle Mittel zur Forschungsarbeit bereitstellt. Auch für eine neue Sicht auf Computerspiele organisierte Podiumsdiskussion der Fachhochschule Köln beäugt man im Beitrag kritisch. In die Aussage von Jörg Trouvin (Electronic Arts), man würde durch PC und Konsole spielerisch lernen mit Sieg und Niederlage umzugehen, schneidet die Frontal-Redaktion zusammenhangslos blutige Szenen aus dem ab 18 Jahren freigegebenen Titel Mortal Kombat: Deception.

Electronic Arts, weltweit der größte Publisher, wird wenige Augenblicke später als Hersteller besonders brutaler Spiele bezeichnet. Zwar befinden sich im Portfolio des Konzerns auch Ego-Shooter, über die meistverkauften EA-Spieleserien Die Sims, FIFA, NHL und Need for Speed wird jedoch kein Wort verloren.

Für Prof. Christian Pfeiffer haben die Forschern der FH Köln, »ihre Glaubwürdigkeit eingebüßt, da sie ihr Geld von denen Beziehen, die ein Interesse daran haben dass diese Art von Computerspielen verharmlost werden.« Dass das vom Land Niedersachsen finanzierte Kriminologische Forschungsinstitut jedoch ebenso ein finanzielles Interesse am genauen Gegenteil hat, verschweigt Prof. Pfeiffer freilich.

Ihren Beitrag zur Diskussion können Sie entweder in einem Thread des GameStar-Pinboards oder in den Kommentaren zu dieser Meldung hinterlassen.

2 von 2


zu den Kommentaren (0)

Kommentare(0)
Kommentar-Regeln von GameStar
Bitte lies unsere Kommentar-Regeln, bevor Du einen Kommentar verfasst.

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.