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Kingdom Come 2: Ein kleiner Nebensatz könnte für euren Heinrich Großes bedeuten

Habt ihr im ersten Kingdom Come: Deliverance viel gesündigt? Dann kann es sein, dass euer Heinrich sich im zweiten Teil eine wichtige Frage stellen muss.

Ach, Heinrich. Da hat er sich aber in was reinziehen lassen. Wenn das der Herr Diwisch erfährt! Ach, Heinrich. Da hat er sich aber in was reinziehen lassen. Wenn das der Herr Diwisch erfährt!

Kingdom Come: Deliverance 2 setzt wie schon der Vorgänger auf eine weitestgehend stringente Geschichte, mit hier und da ein paar Abweichungen, die aber oft aufs selbe Ergebnis hinauslaufen. Da es keinen Savegame-Import gibt, spielen auch eure Entscheidungen aus dem ersten Teil im zweiten keine große Rolle.

Wer aber die Augen und Ohren offen hält, der kann mindestens eine geschickt platzierte Anspielung finden, die je nach euren Entscheidungen im Vorgänger ganz unterschiedliche Implikationen aufweist. Auch das sorgt nicht für einen völlig anderen Verlauf der Geschichte, aber könnte durchaus hier und da ein Lächeln herbeizaubern.

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Redet doch mal während der Quest Das Königsgambit in Raborsch mit Radzig Kobyla, soviel sei spoilerfrei verraten. Wenn ihr euch vor Spoilern nicht fürchtet, dann lösen wir die Anspielung hier jetzt auf.

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Heinrichs Geheimnis (leichte Spoiler)

Während der Quest Das Königsgambit übernehmt ihr irgendwann wieder die Rolle von Godwin, der sich in Raborsch aufhält. In der Burg beratschlagen die Anhänger von König Wenzel und es werden Bündnisse geschmiedet. Hier könnt ihr auch auf Radzig Kobyla und Hanusch von Leipa stoßen – die Adeligen aus dem Gebiet, das ihr noch im ersten Teil bereist habt.

Ein bekanntes Gesicht fehlt aber: Herr Diwisch von Talmberg. Der alte Mann ist nicht mit nach Raborsch gereist und wenn ihr Herr Radzig danach fragt, sagt er euch auch warum: seine Frau Stephanie ist schwanger!

Radzig überbringt eine eigentlich frohe Botschaft, doch für Heinrich könnte das eine spannende Verwicklung bedeuten. Radzig überbringt eine eigentlich frohe Botschaft, doch für Heinrich könnte das eine spannende Verwicklung bedeuten.

Es wirkt wie eine Randnotiz, doch je nach eurem Verhalten im ersten Teil, ist die Andeutung klar. Stephanie ist viel jünger als Diwisch von Talmberg und lebt einsam in seiner Burg. Im ersten Teil versteht sie sich gut mit dem jungen Heinrich und sollte der Spieler darauf einsteigen, können die beiden eine Nacht zusammen verbringen.

Gerade in der mittelalterlichen Welt ist das natürlich in den Augen vieler eine große Sünde, da Herrin Stephanie eine verheiratete Frau ist. Mit ihrer Schwangerschaft im zweiten Teil könnte das kleine Schäferstündchen für Heinrich allerdings eine noch größere Bedeutung bekommen. Er könnte nämlich der Vater sein. Nur weiß er nichts davon, da es im Spiel nur Godwin erfährt und nicht Heinrich – sicherlich kein Zufall. Genauso wenig, wie dass es überhaupt zur Sprache kommt.

Ist Heinrich der Vater?

Ob euer Heinrich mit Stephanie ein Kind zeugt oder nicht, hängt natürlich von euren Entscheidungen im ersten Teil ab. Die Romanze mit Stephanie ist komplett optional und wer sich benommen hat, ist fein raus. Das heißt, es kann auch gut sein, dass einfach wirklich Diwisch es selbst im hohen Alter doch noch geschafft hat, einen Erben zu zeugen. Auch wenn daran sowohl Radzig als auch Godwin in KCD 2 ein wenig zweifeln.

Historisch gesehen hatte Diwisch von Talmberg sogar drei Söhne und diese drei Söhne werden auch im Kodex des ersten Teils erwähnt. Hier heißt es, dass der erste Sohn, Ulrich, im Jahr 1418 nach Diwischs Tod Herr von Talmberg wurde. Wenn er zu diesem Zeitpunkt 15 Jahre alt war, könnte das mit Heinrichs Liebelei im Jahr 1403 hinkommen. Da Diwisch aber noch zwei weitere Söhne hervorbringt und Heinrich wohl nicht nochmal mit Stephanie das Bett teilt, kann es auch gut sein, dass der alte Herr durchaus noch Pfeile im Köcher hatte.

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