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Inhaltsverzeichnis

Landwirtschafts-Simulator 2009 im Test - Spannend wie die Realität

Auftrag erfüllt: Das Traktor-Spiel ist so spannend wie die Realität.

von Christian Fritz Schneider,
28.04.2009 17:42 Uhr

Traktor oder Lamborghini? Glaubt man den Verkaufszahlen des Landwirtschafts-Simulators, scheint Bauernkutschenfahren beliebter zu sein als eine Spritztour mit den Flitzern aus Need for Speed oder Burnout. Mehr als 100.000 Mal wanderte die 2008-Edition des vergleichsweise preiswert produzierten Spiels über die Ladentheken. An diesen Erfolg möchte der deutsche Publisher Astragon mit dem Landwirtschafts-Simulator 2009 anknüpfen. Neben einer größeren Insel, auf der Sie wie gewohnt Getreidefelder mit Traktoren und Mähdreschern anlegen, düngen und abernten, wurde die Neuauflage um einen kleinen Wirtschaftsabschnitt erweitert. Sie verkaufen Ihre Ernte nun bei verschiedenen Händlern und erwerben mit dem Gewinn neue Zugmaschinen, Pflüge und Zettkreisel.

Die Fahrzeuge bieten viele Details, die Landschaftsgrafik kann allerdings nicht mithalten.Die Fahrzeuge bieten viele Details, die Landschaftsgrafik kann allerdings nicht mithalten.

Theoretisch greifen Ihnen bei der Feldarbeit auch Hilfskräfte unter die Arme, doch im Test zeigte die KI keinen grünen Daumen. So blieb das zeitraubende und oft fummelige Abfahren der Äcker stets uns überlassen. Das ist zwar auf Dauer eintönig, aber immerhin realistisch. Für etwas Abwechslung sorgen 17 Nebenmissionen, in denen Sie unter anderem Hinderniskurse abfahren. Der größte Schwachpunkt des Spiels ist – neben der Grafik und der KI – die sehr rudimentäre Fahrphysik, die ungenau reagiert und kaum zwischen den verschiede nen Fahrzeugen differenziert.

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