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Die Enterprise fliegt los: Wir zeigen das neue Lego-Modell aus Next Generation von allen Seiten
Als bekennender Sci-Fi-Enthusiast und leidenschaftlicher Baumeister von Klemmbaustein-Modellen stand die USS Enterprise NCC-1701-D ganz oben auf meiner Wunschliste, als die Nachricht von ihrer bevorstehenden Veröffentlichung durch Lego die Runde machte.
Als Hommage an die Raumschiff-Ikone aus Star Trek: The Next Generation scheint das Set 10356 wie für mich gemacht. Schließlich habe ich in den 90er-Jahren als Kind unzählige Nachmittage damit verbracht, die Abenteuer von Jean-Luc Picard und seiner Crew am Röhren(!)fernseher zu verfolgen.
Die neue Lego-Enterprise ist noch einmal größer als die alten Modelle von Bluebrixx, mit600 Teilen und einem stolzen Preis von rund 380 Euro. Seit dem 28. November 2025 ist es im Lego-Store erhältlich, bei mir steht es dagegen schon gut einen Monat im Regal.
Trotz meiner allgemeinen Begeisterung gibt es jedoch eine Sache, die mir nicht aus dem Kopf geht, eine kleine, aber bedeutsame Auslassung, die bei einem Raumschiff dieser Größenordnung und Bedeutung eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein sollte. Sie betrifft einen Ort, der in (fast) jedem Raumschiff des Star-Trek-Universums das Zentrum der Handlung und der Entscheidungen ist.
Eine gigantische Scheibe
Wer die Enterprise-D kennt, weiß, dass ihre beeindruckende Untertassensektion ein massiver Teil des Gesamtdesigns ist und im Notfall sogar abgetrennt werden kann. Das Lego-Set übernimmt diese Funktion und ist auf ihrem Ständer gut ausbalanciert, passt im Maßstab aber nicht zu den mitglieferten Minifiguren.
Ja, für die Crew in ihrer normalen Form ist die Scheibe zu dünn. Beim Zusammenbauen habe ich aber bemerkt, dass dennoch ganz schön viel ungenutzter Platz darin schlummert. Und tatsächlich haben die Designer ein kleines Geheimnis im Inneren versteckt: eine Plakette des Schiffes, die in ähnlicher Form auch auf der »echten« Brücke der USS Enterprise in The Next Generation hängt.
Die Beschriftung weist zwar einen peinlichen Rechtschreibfehler auf, der wird der Erfahrung nach im Nachgang aber bestimmt mit einem neuen Sticker behoben. Denn aller berechtigten Kritik am Unternehmen zu Trotz: In solchen Fragen ist Lego stets sehr kulant. Was dagegen nicht mehr korrigiert werden kann, ist die verpasste Chance an der exakt selben Stelle im Inneren des Modells.

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