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Seite 2: Für den Preis von 380 Euro sollte Legos Enterprise etwas beinhalten, das bei allen Star-Trek-Raumschiffen Pflicht ist

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Wo ist die Minibrücke?

Wenn Lego in der Vergangenheit Mid-Scale-Modelle aus dem Star Wars-Universum veröffentlichte, wie den Executor Supersternenzerstörer oder den Millennium Falcon, enthielten diese oft kleine, aus einfachen 1x1-Platten geformte Mikroskala-Versionen bekannter Charaktere – eine Art spielerische Hommage an die Besatzung. Man denke nur an Darth Vader, Han Solo oder Chewbacca, die in diesen kleineren Modellen verewigt wurden.

Im Lego-Set 75356 Executor Super Star Destroyer stecken all die Charaktere aus der Brücken-Szene mit Darth Vader im Mikro-Format. Im Lego-Set 75356 Executor Super Star Destroyer stecken all die Charaktere aus der Brücken-Szene mit Darth Vader im Mikro-Format.

Die Enterprise-D ist, mit ihrem Preis von knapp 380 Euro und ihren fast 3.600 Teilen, ein Modell für eingefleischte Fans, das eine ähnlich tiefgehende Wertschätzung für das Quellmaterial zeigen sollte. Und hier kommen wir zum Kern meiner Enttäuschung: Trotz des offensichtlichen und reichlich vorhandenen Platzes im Inneren der Untertassensektion wurde keine Mikroskala-Brücke eingebaut.

Dieser Raum in der Untertassensektion der Enterprise ist bis auf die (falsch bedruckte) Palette komplett leer und wird mit einer Platte abgedeckt - was für eine Verschwendung. Dieser Raum in der Untertassensektion der Enterprise ist bis auf die (falsch bedruckte) Palette komplett leer und wird mit einer Platte abgedeckt - was für eine Verschwendung.

Die Brücke ist das Herz und die Seele jedes Föderationsschiffs. Bei The Next Generation spielen geschätzt 80 Prozent aller Szenen auf der Brücke. Eine (wenn auch winzige) Nachbildung dieses ikonischen Ortes, zugänglich durch das Abnehmen der Untertassensektion, wäre ein wirklich schöner Fan-Service gewesen. Hier hätten wortwörtlich ein Dutzend winziger Noppensteine ausgereicht, um einen herzerwärmenden Effekt für Kenner der Serie zu erzielen.

Video starten 1:08 Landeanflug: Die USS Enterprise-D aus Star Trek gibt's jetzt als gewaltiges Lego-Raumschiff

Ein dennoch beeindruckendes Bauwerk für Sammler

Trotz dieser kleinen, aber emotional bedeutsamen Auslassung seitens Lego – der fehlenden Brücke – hat mir die massive Bauweise der Enterprise-D gefallen. Auch mehrere Wochen nach dem Aufbau schaue ich sie gerne an. Der Bauprozess selbst ist eine Freude für jeden erfahrenen Klemmbaustein-Enthusiasten.

Ja, es gibt weitere kleine Kritikpunkte wie den Deflektor oder den Preis (ein Dauerbrenner). Aber wer Star Trek atmet, früher so wie ich gerne The Next Generation geschaut hat und inzwischen über das nötige Kleingeld für seine Hobbys verfügt, bekommt ein starkes Lizenz-Modell, das es bei Optik und Stabilität mit den besten Star-Wars-Raumschiffen aufnehmen kann.

Achtung: Wer das Set zwischen dem 28. November und dem 1. Dezember kauft, bekommt als Lego-Insiders-Mitglied noch das gratis Shuttlepod Typ-15 dazu (nur solange der Vorrat reicht). Ob Lego weitere Star-Trek-Sets plant (vielleicht ja gar eine Brücke im Minifiguren-Format!), ist aktuell unbekannt.

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