Nachdem Lego 2025 die neue Pokémon-Themenwelt angekündigt hatte, wurden jetzt endlich die ersten Sets offiziell vorgestellt. Und obwohl die Fans mit einer Ausnahme nur recht wenig am Design auszusetzen haben, hagelt es im Internet lawinenartig Kritik. Wir haben die wichtigsten Punkte für euch herausgesucht.
Beschwerden an allen Ecken
Was ist mit Pikachu los? Während die Designs von Bisaflor, Glurak und Turtok sowie Evoli größtenteils Anklang finden, wird an Pikachu kein gutes Haar gelassen. Insbesondere das unförmige Gesicht passt nicht zu dem niedlichen Maskottchen, das die Fans kennen und lieben gelernt haben.
Der Reddit-Nutzer Pear_Cider hat diesbezüglich einen Beitrag veröffentlicht, der innerhalb von zwölf Stunden über 7.500 Upvotes sammeln konnte. Dort schreibt er:
Lego hat Pikachu echt übel zugerichtet!
Eine besondere Rolle spielt dabei, dass die Mattel-Marke Mega vor einigen Jahren bereits ein Klemmbaustein-Set zu Pikachu veröffentlicht hat, das seiner Vorlage etwas näher kommt.
Dickes Preisschild: Der wohl größte Kritikpunkt sind die Kosten. Dabei ist jedoch nicht unbedingt der Preis pro Teil gemeint, der sich mit etwa 10 Cent pro Stein im Lego-Mittelfeld bewegt, sondern der hohe Gesamtpreis.
Mit Ausnahme von Evoli, das nur
60 Euro kosten soll, müsst ihr für alle anderen Sets mehrere Hundert Euro auf den Tisch legen. Besonders die 650 Euro für das Starter-Trio stoßen auf Kritik. Viele Fans sind grundsätzlich nicht bereit, so viel Geld für einen Haufen Plastik auszugeben – egal, ob es gut aussieht oder nicht. So schreiben einige Nutzer auf Reddit:
SituationMediocre642: 650 Euro?? Das ist verrückt.
Misragoth: Junge, das Starter-Set ist super cool. Doch der Preis ist zu viel für mich, schade.
MockingJay0914: Dafür kann ich mir die Switch 2 und ein OLED-Modell zusammen kaufen.
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Lego hat bald Pokémon-Sets und der Trailer zeigt: Die sind vor allem für Erwachsene
Zwei Sets können nicht regulär gekauft werden: Die Orden-Kollektion sowie das Pokémon Center sind an starke Restriktionen geknüpft. Ersteres ist ausschließlich für Lego-Insider-Mitglieder, die es mit 2.500 Insider-Punkten freikaufen können. Jeder bezahlte Euro entspricht in Deutschland 7,5 Insider-Punkten. Für 2.500 Punkte müsst ihr also ohne Rabattaktionen mindestens 334 Euro ausgegeben haben.
Das Pokémon Center bekommt ihr hingegen nur, wenn ihr eines der beiden großen Pokémon-Sets vorbestellt. Wer also nicht unmittelbar mindestens 200 Euro lose auf der Tasche hat oder kein Interesse an Pikachu und dem Starter-Trio besitzt, kann sich das Pokémon Center aus dem Kopf schlagen. Dann muss auf Reseller gehofft werden, doch die verlangen meist horrende Preise für GWPs.
Viele Fans hätten die kleinen Sets wirklich gerne gehabt, müssen jetzt aber passen. So schreibt etwa cavalier_5492:
Die einzigen Sets, die ich haben möchte, kann ich nicht kaufen. Das ist so dumm.
Mega hat es hervorragend vorgemacht: Ein großes Problem dürfte sein, dass Mega bereits über die letzten Jahre diverse Klemmbaustein-Sets zu Pokémon veröffentlicht hat, die nicht nur deutlich günstiger waren als Lego, sondern auch mit der Qualität und dem Design überzeugen konnten. Auch mit Funktionen wurde nicht gegeizt, bei Legos Set sind diese quasi nicht vorhanden.
Unser Redakteur Tristan hat bereits Anfang 2025 ein Loblied über Megas Pokémon-Abenteuer gesungen. Den Artikel dazu findet ihr in der Linkbox weiter oben.
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