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Drei Mal Star Wars: Neue Lego-Sets für 2026 werden von Fans stark kritisiert, trotz ikonischer Vorlagen

Lego hat drei neue Star-Wars-Sets angekündigt und besonders bei einem fragen sich die Fans, was sie damit anfangen sollen.

Die Reaktionen hat sich Lego wohl anders vorgestellt. Bildquellen: gr8-gifts-4-allEbay (links); Lego (rechts). Die Reaktionen hat sich Lego wohl anders vorgestellt. Bildquellen: gr8-gifts-4-all/Ebay (links); Lego (rechts).

Lego hat kürzlich drei neue Star-Wars-Sets für 2026 angekündigt. Dabei sind ein AT-AT, ein Angriffskreuzer und der knuffige Astromech-Droide BB-8.

Trotz der drei legendären Vorlagen kommen die Sets bei den Fans aber gar nicht gut an. Grund dafür ist allerdings nicht das Design. Vielmehr wird infrage gestellt, ob man sie überhaupt gebraucht hätte.

Die neuen Sets im Überblick

AT-AT Auch ein kleiner Snowspeeder ist dabei. Bildquelle: Lego.

Angriffskreuzer Im Gegensatz zum AT-AT wird hier die Fläche des Schildes voll ausgenutzt. Bildquelle: Lego.

BB-8 Dieses Mal habt ihr auch Zugriff auf das Innere von BB-8. Bildquelle: Lego.

Die Eckdaten im Überblick:

  • AT-AT
    • Preis: 65 Euro
    • Teile: 525 Steine
    • Preis pro Teil: 12,38 Cent
    • Release: 1. Januar 2026
  • Angriffskreuzer der Venator-Klasse
    • Preis: 80 Euro
    • Teile: 643 Steine
    • Preis pro Teil: 12,44 Cent
    • Release: 1. Januar 2026
  • Der Astromech-Droide BB-8
    • Preis: 90 Euro
    • Teile: 569 Steine
    • Preis pro Teil: 15,81 Cent
    • Release: 1. Januar 2026

Alle drei Modelle sind in erster Linie zum Ausstellen gedacht und gehören zu den 18+-Sets. Der AT-AT und der Angriffskreuzer sind Teil der Starship-Collection und stehen auf einem schwarzen Podest, an dem zusätzlich ein kleines Infoschild angebracht wird.

BB-8 fällt hier etwas aus dem Rahmen. Auch dieses Modell kommt mit einem Infoschild, jedoch sieht es ganz anders aus und das Modell steht auch nicht auf einem Podest. Zuzüglich wird der Droide als Minifigur beigelegt.

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Wer braucht die?

Auf Instagram wurde ein Video veröffentlicht, in dem die Designer ihre Sets feierlich enthüllen und im Detail vorstellen. Doch von der Feierlichkeit ist in den Kommentaren wenig zu spüren, dort herrscht eher Stunk. Grund dafür sind die Preise und das Unverständnis, was Fans mit den Modellen anfangen sollen.

diddeldaddeldu100: Was ist das? Das Star-Wars-Universum ist voller einzigartiger und interessanter Schiffe, Panzer, Läufer und mehr. Aber Lego erfindet immer nur denselben Kram neu, immer und immer wieder. Langweilig!

sb_robby: Wer braucht die? Wenn ich spielen möchte, kaufe ich mir ein normales Set. Zum Ausstellen kaufe ich ein UCS-Set. Wofür sind die da?

_carterblai_: Wir haben doch schon einen BB-8.

jontriantopulos: Wie viele AT-AT-Sets brauchen wir?

Besonders für den BB-8 erhält Lego ordentlich Kritik. 2017 kam bereits ein Set zu dem Droiden heraus. Das sah zum Verwechseln ähnlich aus, hat jedoch für gerade mal 10 Euro mehr doppelt so viele Teile. Selbst das Schild und die Minifigur waren dabei.

Es muss aber beachtet werden, dass die damals verwendeten Steine kleiner waren und das Modell bereits seit sechs Jahren nicht mehr auf dem Markt ist. Gebraucht erhaltet ihr trotzdem noch fast zum Originalpreis. Neu etwa für den doppelten.

Auch der Kritikpunkt von sb_robby ist nur teilweise gültig. Denn es gibt Menschen, die sich gerne die Raumschiffe ins Regal stellen würden, jedoch nicht hunderte Euro dafür ausgeben können oder möchten. Auch der Platz dürfte häufig ein Problem darstellen. Eine Zielgruppe ist demnach auf jeden Fall vorhanden.

Deutlich interessanter ist die Kritik, dass immer wieder dieselben Vorlagen für Modelle genommen werden. So gibt es inzwischen weit über zehn Millennium Falcons und AT-ATs, aber noch keinen TIE Reaper. Grund dafür ist vermutlich, dass es sich für Lego als wirtschaftlich sinnvoller herausgestellt hat, auf möglichst ikonische Sets zu setzen - so schade es auch für die Star-Wars-Fans ist, die schon lange dabei sind.

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