Der neue Baumodus in LS 22 wirkt wie ein Aufbau-Spiel

Für den Landwirtschafts-Simulator 22 wurde der Baumodus überarbeitet und durch neue Features erweitert. In Zukunft habt ihr wesentlich mehr kreative Möglichkeiten.

von Florian Franck,
28.07.2021 18:23 Uhr

Im Landwirtschafts-Simulator 22 kommen kreative Landwirte deutlich mehr auf ihre Kosten als in den Vorgängern. Im Landwirtschafts-Simulator 22 kommen kreative Landwirte deutlich mehr auf ihre Kosten als in den Vorgängern.

Auf der Farmcon hat Giants den Landwirtschafts-Simulator 22 vorgestellt. Neben dem ersten Gameplay wurde auch erstmals der neue Baumodus gezeigt. Im Vergleich zu den Vorgängern ist dieser jetzt deutlich umfangreicher und lässt euch mehr kreativen Spielraum.

Baumodus und Landschaftsgestaltung in einem Tool

Im Landwirtschafts-Simulator 19 musstet ihr zwischen dem Baumodus und dem Landschaftsgestaltungs-Tool hin- und herwechseln. In LS 22 ist das lästige Wechseln nicht mehr nötig. Nach Feedback aus der Community haben die Entwickler das Tool grundlegend überarbeitet und nach eigenen Aussagen auch die Benutzerfreundlichkeit verbessert.

Produktionsketten waren ein weiterer Grund: Die neuen Produktionsketten erforderten laut Giants einen erweiterten Baumodus. Kurz gesagt: Das gesamte Tool wurde überarbeitet, die Anzahl der platzierbaren Gegenstände wurde erhöht und die Steuerung erhielt ebenfalls eine Generalüberholung.

Modulare Bauweise und zahlreiche neue Platzierungsgegenstände

Einige der neuen Gebäude, wie etwa die BGA (Biogasanlage) oder Silos können Modular errichtet werden. Neu ist auch der Bau von Zäunen, die nach der Platzierung automatisch in die Länge gezogen und dadurch wesentlich schneller und optisch ansprechender platziert werden. Ein Beispiel davon seht ihr im nachfolgenden GIF:

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Die Bearbeitung der Landschaft, das Platzieren von Dekorationsobjekten und Gebäuden erfolgt dabei aus der Vogelperspektive. Einige Objekte, unter anderem Tore von Zäunen, verfügen über interaktive Elemente. Auf der Farmcon wurden auch die Kategorien des neuen Tools vorgestellt:

  • Unterkategorien in Gebäude: Schuppen, Silos, Siloerweiterungen, Container und Werkzeuge
  • Unterkategorien in Produktion: Fabriken, Verkaufsstellen, Gewächshäuser, Obstgärten, Generatoren
  • Unterkategorien in Tiere: Sämtliche Ställe in verschiedenen Größen mit zusätzlichen Funktionen
  • Unterkategorien in Dekoration: Zäune, (Straßen-)Licht und »Andere«
  • Landschaftsbau: Landschaftsbauwerkzeuge zum Modellieren, Texturieren sowie Bäume und Pflanzen

Weitere Besonderheiten des Tools: In dem über 12 Minuten langen Video stellen die Entwickler das neue Tool ausführlich vor. Entfernt ihr zum Beispiel eine Halle, bleibt auf dem Boden eine wenig ansprechende Beton-Textur zurück. Mit dem Landschaftsbau-Tool färbt ihr die Fläche neu ein und lasst im Anschluss Gras über die Sache wachsen.

Bearbeitungstool Als Spieler sollt ihr in LS 22 mehr kreative Freiheiten haben. Der neue Baumodus erinnert dabei an Aufbau-Spiele.

Hallen mit Solardach Hallen und andere Gebäude haben zusätzliche Funktionen. Hier etwa eine Fahrzeugehalle mit Solardach.

Das Interface selbst erinnert dabei an Aufbau-Spiele wie Planet Zoo oder Planet Coaster. Beim Landscaping bearbeitet ihr Flächen mit einem Pinsel und könnt dabei auch die Größe frei wählen. Ein Beispiel für den Einsatz liefern die Entwickler ebenfalls: Trauben werden an Rebstöcken gezüchtet. Das neue Tool soll euch den Bau eines eigenen Weinberges erleichtern. Wie groß die Berge werden können, ist allerdings noch nicht bekannt. Gezeigt wurde lediglich der Bau eines kleinen Hügels.

Wir haben euch das vollständige Video eingebunden, in dem ihr alle Änderungen und Neuerungen im Detail seht:

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Wie umfangreich der neue Landwirtschafts-Simulator wird, lest ihr in unserer großen Analyse des ersten Gameplays:

LS22: Erstes Gameplay analysiert - Warum kleine Features einen großen Schritt bedeuten   14     7

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Was haltet ihr von dem neuen Tool? Findet ihr die Überarbeitung sinnvoll und was erhofft ihr euch noch vom neuen Teil? Schreibt uns eure Meinung gerne in die Kommentare.

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