»Hinterher ist man immer schlauer.« Als Lead Designer Mike Hoge über die Entwicklungsgeschichte aller Gothic-Spiele spricht, fällt dieser Satz mehrmals. Ganz besonders scheint er aber zur Entstehung des dritten Teils zu passen.
Gothic 3 war eine große Enttäuschung, dafür braucht es keine Tiefenanalyse. Die Spielwelt war zwar riesig, doch deutlich beliebiger als die kleine, aber vollgestopfte Insel der Vorgänger. Darunter litt besonders die Geschichte, die ihren roten Faden schon wenige Minuten nach Spielbeginn in den Wald- und Wiesenlandschaften von Myrtana vergrub. Von den Bugs und dem unfertigen Kampfsystem, die für immer mit dem Namen Gothic 3 verbunden sein werden, ganz zu schweigen.
Dass das Spiel Probleme haben wird, war vielen Entwicklern bei Piranha Bytes im Vorhinein klar. Ändern konnten sie es jedoch nicht mehr. Dafür fehlten ihnen schlicht die Kraft, die Mittel und die Struktur.

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