Jetzt mit Plus alles auf einer Seite lesen

Jahres-Abo
4,99€

pro Monat

12 Monate

NUR FÜR KURZE ZEIT 
3 MONATE GRATIS

beim Abschluss eines 12-Monats-Abos

Günstigster Preis
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's
Quartals-Abo
5,99€

pro Monat

3 Monate

20% gegenüber Flexi-Abo sparen
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's
Flexi-Abo
6,99€

pro Monat

1 Monat

Monatlich kündbar
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's

Inhaltsverzeichnis
1
2
3

Making of Venetica - Das beste deutsche Rollenspiel, das niemand gespielt hat

Anfangs von Bugs geplagt, international eher mäßig bewertet, aber auch fast zehn Jahre später noch bei Spielern beliebt: Venetica ist ein Mysterium, irgendwo zwischen Underground und Mainstream. Doch wie kam es eigentlich zum ersten großen Rollenspiel von Deck 13? Weshalb verkauft es sich auf Steam bis heute ziemlich gut? Und vor allem: Wann setzt Heldin Scarlett ihr Abenteuer in Venetica 2 fort?

von Benjamin Braun,
01.01.2019 08:00 Uhr

Bis heute vielen deutschen Rollenspielern in wohliger Erinnerung und immer wieder im Gespräch für einen Nachfolger: Was machte Venetica von Deck 13 so besonders?Bis heute vielen deutschen Rollenspielern in wohliger Erinnerung und immer wieder im Gespräch für einen Nachfolger: Was machte Venetica von Deck 13 so besonders?

»Ah, Venedig!«, hätte Indiana Jones im Jahr 2009 in gleich zwei Spielen ausrufen können, welche die berühmte Lagunenstadt als Schauplatz wählten. Das eine war das Action-Adventure Assassin's Creed 2, das sich dank Megabudget und Millionen verkaufter Einheiten im kollektiven Spielergedächtnis festgesaugt hat.

Das andere Spiel war erheblich günstiger und nicht mit reißendem Absatz gesegnet. Und dennoch ist Venetica ein Abenteuer, das viele Spieler noch heute in lebendiger und zumeist guter Erinnerung haben. Es war das erste große Rollenspiel des Frankfurter Entwicklerstudios Deck 13, das inzwischen Großprojekte wie Lords of the Fallen oder The Surge 2 stemmt.

Wir haben mit den damaligen Beteiligten gesprochen, um der Entwicklungs-Historie und der noch heute vorhandenen Faszination von Venetica auf die Spur zu kommen.

Venetica - Screenshots ansehen

Vom Adventure zum Rollenspiel

»Wir waren alle Adventure-Fans«, beginnt Jan Klose, Gründer und Kreativchef von Deck 13. »Aber wir waren auch alle RPG-Fans«, fügt er direkt an. »Den Plan, ein Rollenspiel zu machen, hatten wir immer und überlegten, wie wir das ermöglichen könnten.« Da das 2001 gegründete Frankfurter Studio noch keine große Spielerveröffentlichung vorzuweisen hatte, musste es jedoch zunächst kleinere Brötchen backen.

Mit Auftragsarbeiten wie für das Lernspiel Luka schuf Deck 13 die finanzielle Grundlage für das Point-&-Click-Adventure Ankh, das Deck 13 laut Jan »für 'n Appel und 'n Ei« in Zusammenarbeit mit der Software-Sparte des Buch-Verlags bhv umsetzte. Das 2005 veröffentlichte Spiel mit dem kleinen Ägypter Assil war so erfolgreich, dass sich Deck 13 mutig genug fühlte, um erneut auf die Suche nach einem Publisher für sein Rollenspiel zu gehen.

»Die ersten Verkaufspräsentationen hatten wir parallel mit Ankh. Da wir vorher aber noch nicht viel gemacht hatten, waren sich die Publisher nicht sicher, ob es was werden könnte«, erinnert sich Jan. Mit Ankh im Rücken lief die Suche im zweiten Versuch erfolgreicher. Der Hamburger Publisher dtp nahm sich Venetica an und stellte Deck 13 ihr »erstes Millionenbudget« zur Verfügung. Ein Selbstläufer war es bis zur Vertragsunterzeichnung aber nicht.

Anzeige

Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen oder schließen