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Ich habe Mass Effect viel zu lange völlig falsch eingeschätzt

Unsere Autorin hat noch nie zuvor Mass Effect gespielt. Als sie schon nicht mehr daran glaubte, wurde aus Skepsis und Hass plötzlich sowas wie Liebe.

von Adriane Tränkler,
17.01.2022 05:00 Uhr

Wer hat denn 2022 immer noch nicht Mass Effect gespielt? Unsere Autorin sammelt mit der Legendary Edition erste Erfahrungen und stellt sich dabei nicht immer ganz glücklich an. Doch es gibt ein Happy End. Wer hat denn 2022 immer noch nicht Mass Effect gespielt? Unsere Autorin sammelt mit der Legendary Edition erste Erfahrungen und stellt sich dabei nicht immer ganz glücklich an. Doch es gibt ein Happy End.

»Aller Anfang ist schwer«, rede ich mir ein. Der Gedanke macht es leichter, von der eigenen Einstellung weg zu kommen, die einem hierbei alles andere als hilfreich ist. Denn die bittere Wahrheit ist: »Ich bin stur und fest gefahren.«

Gerade deshalb haben es neue Themen, oder welche um die ich seit Jahrzehnten erfolgreich einen Bogen mache, nicht einfach mit mir. So zum Beispiel Mass Effect, ein mir bisher unbekanntes Universum, dem ich aufgrund von Abneigung gegenüber allem Futuristischem bislang keine Chance gegeben habe. Science-Fiction ist absolut gar nicht meine Welt.

Beim Spielstart war mein Gesichtsausdruck dann angesichts von Raumschiffen, Planeten und verschiedenen Lebewesen in Raumanzügen auch alles andere als euphorisch. Er kam eher dem eines Veganers nahe, dem man eine Currywurst zum Sezieren vorsetzt. Sogar meine Freunde, mit denen ich öfter zusammen online spiele, bemerkten die schwarze Wolke über meinem Kopf, obwohl ich mich normalerweise ziemlich wortkarg zeige.

Sie kennen meinen Dickschädel, wissen womit ich gerne meine Zeit vertreibe und natürlich auch wie man mir Mut macht, oder eher in den Hintern tritt. Meine Mission war fortan von schadenfrohem Gelächter, hilfreichen Tipps und aufmunterndem Anfeuern begleitet. Danke an dieser Stelle, ohne euch wäre diese großartige Erfahrung so nicht zustande gekommen. Und ich hätte Mass Effect vielleicht nie so zu schätzen gelernt.

Die Autorin
Adriane Tränkler ist ein Kind der frühen 90er. Ihre erste Spielfigur war ein Balken, die damalige Darstellung eines Tischtennisschlägers. Der Ball dazu wurde optisch optimal angepasst- quadratisch! Wenn sie heute ihrem Sohn davon erzählt, erntet sie nicht mehr als ein verhaltenes Schmunzeln und ausweichende Blicke, weil man Mamas Gefühle nicht verletzen will. Adriane spielt regelmäßig MMOs, Skyrim kannte sie aber bis vor kurzem nur vom Hörensagen. Für euch haben wir sie zum ersten Mal in Biowares Mass-Effect-Trilogie ausgesandt.

Ein kurzer Plausch mit dem Team. Das Resultat: einer weniger. Dabei habe ich nicht mal gesagt, dass Wrex sterben soll! Ein kurzer Plausch mit dem Team. Das Resultat: einer weniger. Dabei habe ich nicht mal gesagt, dass Wrex sterben soll!

Das erste Mal Mass Effect: Schock auf Eden Prime

Bevor es richtig losgehen kann, macht mich schon das Innere meines Raumschiffs, der Normandy, nervös. Im Nachhinein verstehe ich selbst nicht, wie es mir gelungen ist, mich wiederholt in ihr zu verlaufen. Da ich mich erstmal zurechtfinden will, weil Orientierung eine meiner großen Handicaps ist und ich mir wichtige Punkte im Raumschiff merken will, ziehen die ersten Dialoge rasch an mir vorbei.

Ich habe noch nicht verstanden das Mass Effect ein Rollenspiel ist, ich versuche lediglich zu verstehen, was meine eigentliche Mission in diesem ungewohnten, spacigen Umfeld ist. Wenigstens passe ich hier auf, kann kurz die Blitze in meinem Kopfgewitter ausknipsen und finde den Weg zur ersten Aufgabe, womit die Normandy auf Eden Prime landet, einem Planeten der als besonders friedlich beschrieben wurde.

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