Freunde der Strategie, holt euren Herrenrock aus dem Schrank, setzt euch den Dreispitz aufs Haupt und schwingt euch in den Sattel! Die Welt versinkt im Konflikt und euer taktisches Geschick wird benötigt, um das Blatt des Krieges zu wenden.
Der bekannte YouTube-Kanal »The Armchair Historian« (knapp 2,5 Millionen Abonnenten), der sich auf historische Videos spezialisiert hat, veröffentlichte 2023 mit Fire & Maneuver sein erstes Videospiel. Und im Oktober 2025 folgte mit Master of Command ein weiterer Versuch, die History-Nerds unter seinen Fans zu begeistern.
Bei so einer großen, historisch interessierten Community ist es kein Wunder, dass es sich dabei um ein Strategiespiel mit historischem Hintergrund handelt. Wer bei der Verbindung zwischen YouTuber und Spieleentwicklung skeptisch die Nase rümpft, sei hier schon mal beruhigt: Master of Command ist tatsächlich ein passables Spiel geworden. Warum das so ist und wo es trotz 92 Prozent positiver Steam Reviews dennoch Verbesserungsmöglichkeiten gibt, klären wir im Test.
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Unsere Linieninfanterie schießt im Empire-ähnlichen Strategiespiel Master of Command den Gegner zusammen
Die Geschichte und der Preuße
Doch zunächst – wie es sich für wahre Geschichtsliebhaber gehört – der historische Kontext: Master of Command spielt vor dem Hintergrund der preußischen Kriege des 18. Jahrhunderts. In der Story-Kampagne »Der Aufstieg von Friedrich II.« übernehmt ihr die Rolle Friedrichs des Großen in den Schlesischen Kriegen und schlagt vier seiner bedeutendsten Schlachten.
Dagegen spielt der freie Modus vor dem Hintergrund des Siebenjährigen Krieges, der Europa, Nordamerika und Indien von 1756–1763 in seinem blutigen Griff hielt. Historiker sprechen hier manchmal bereits vom ersten Weltkrieg der Menschheitsgeschichte.
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